13.10.2018 Anreise: über London nach Los Angeles

Um halb 4 Uhr morgens erklang das schrecklichste Geräusch der Welt: mein Wecker. Zumindest dann, wenn ich arbeiten gehen muss. Aber nicht, wenn es in den Urlaub geht 

Ich hatte mehr oder weniger durchgeschlafen, da die letzten Tage relativ unruhig waren. Am Freitag hatte ich noch bis 17 Uhr gearbeitet, und meine Mutter war zum Katzen- und Haussitten aus Dortmund angekommen. Und die Koffer wollten ja auch gepackt werden (Frank: Team Vakuumbeutel, ich: Team Packwürfel), die Fotorucksäcke gecheckt und die letzten Kleinigkeiten erledigt. 
Daher waren wir spät im Bett – um so besser, dann kann ich im Flugzeug besser schlafen.
Gegen halb fünf verließen wir das Haus, nachdem wir die Katzen kaum gesehen haben (Team: beleidigt abhauen, nachdem sie am Freitag im Koffer jede Socke inspiziert haben) und fuhren mit dem Auto zum Flughafen. 
Eine Sorge hatten wir nur: gebucht war laut unseren Unterlagen über British Airways, als Carrier war American Airlines eingetragen. Mir war es nicht gelungen, vorher Sitzplätze zu buchen – zumindest nicht, ohne Gebühren. Am Donnerstag kam ich dann endlich mal auf die Idee, bei American nachzusehen – und da waren alle zusammenhängenden kostenlos buchbaren Sitzplätze dann schon weg. Deswegen lagen für den Hinweg unser Plätze hintereinander. Bis nach London sollte mir das ja egal sein, aber die lange Strecke wollte ich schon ganz gern neben meinem Mann sitzen. 

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Vorgeschichte und Planung


Reisesüchtig? Amerikaabhängig? Fernweh im Blut? 
Ganz bestimmt! 
Bisschen verrückt? Auch! 

So kann man uns ganz gut beschreiben. 
Das sind in diesem Fall: Mein Mann Frank und ich. 
Für Frank war es die 7. USA – Reise, für mich mittlerweile die 13. Dabei hat der Südwesten immer eine große Rolle gespielt, wir kommen immer wieder gern dorthin zurück. Dabei versuchen wir, neue und bekannte Orte zu mischen oder an bekannten Orten neue Wege zu gehen. 
Ich brauche auch immer eine gewisse Lernzeit, ehe ich mir neue, eigene Wege zutraue. Ich könnte also nie bei der ersten Reise an einen neuen Ort die ausgetretenen Pfade zu weit verlassen. Beim Schreiben merke ich grad, dass das auch in anderen Bereichen auf mich zutrifft – erst mal Sicherheit gewinnen und dann immer weiter vorwagen. 

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Fazit

Wie üblich, war auch dieser Urlaub viel zu schnell vorbei.

Der Flug war so weit besser als erwartet, da wir ja nicht wie geplant mit BA, sondern mit Condor / Air Tanker geflogen sind. Bei Condor sind drei Filme kostenfrei zu gucken, bei Air Tanker gar keiner, da es keine Bildschirme gibt. Wenn man das weiß, kann man sich ja anders vorbereiten. Das Essen war ok, aber da stelle ich auch keine besonderen Ansprüche.

Der Wagen war super. Hat sich super fahren lassen, die Ladefläche war riesig und wir haben unser Gepäck immer einfach ein- und ausladen können. Mehr habe ich zum Auto nicht zu sagen, da ich mich da einfach nicht genug mit beschäftige….

Die Route war für die gut zwei Wochen eigentlich genau richtig. Wir haben eine Menge gesehen, hatten aber nicht das Gefühl uns irgendwo groß hetzen zu müssen. Alles sieht man natürlich nicht, es bleiben immer genug Dinge, die wir gerne bei einem nächsten Besuch sehen oder intensiver erkunden würden (oder einfach mal mit Kamera in Portland in den International Rose Test Garden). Wir haben mehr getan als nur die Orte zu streifen bzw. mit der Kamera in der Hand durch die Lande zu rasen. Es blieb genug Zeit, mal Orte zu genießen und Spannendes näher zu betrachten. Langeweile kam aber natürlich trotzdem nicht auf!

Die Fahrentfernungen waren jeweils gut zu fahren. Gut, gerade die Strecke die Küste hoch hätte ich mir auch mehr Zeit gewünscht, um die Küste genauer zu erforschen. Aber das ist ein Grund mehr, wiederzukommen!

02.08.2018 Fahrt zum Flughafen, ein (fast)Hungerfiasko und Rückflug

Obwohl der Rückflug erst um 16:25 starten soll, fahren wir früh in Port Angeles los. Wir möchten noch mal in einem Diner frühstücken und uns unterwegs Zeit lassen können, immerhin ist die Strecke laut Navi gut 2 Stunden lang.

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01.08.2018 Ein Vormittag in Sequim und ein Nachmittag im Olympic National Park

Heute wollten wir eigentlich den ganzen Tag im Olympic National Park wandern. Eigentlich. Denn es liegt noch ne Menge Schnee auf vielen Wegen, und außerdem möchten wir ja beide noch gerne Weißkopfseeadler sehen. Also ändern wir den Plan und fahren vormittags nach Sequim an den Strand, denn da soll es – neben der Chance auf die Vögel – auch landschaftlich toll sein.

Wir fahren eine gute Stunde, folgen den Schildern zum Parkplatz am Strand und zeigen unseren Jahrespass vor. Danach dürfen wir in Richtung des „Dungeness National Wildlife Refuge“ gehen. Der Weg führt erst durch Wald und nach ungefähr 10 Minuten stehen wir an einem Weg, der uns ca. 50 Meter nach unten zum Strand führt. Hier gehen wir in Richtung des Leuchtturmes, wobei uns klar ist, dass wir nicht den ganzen Weg laufen werden.

Blick den Strand entlang
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31.07.2018 Walbeobachtung in Port Townsend

Wir „schlafen heute aus“, bis so kurz vor sieben Uhr. Danach geht es zum Frühstück – und das ist eher o na ja. Es gibt Pfannkuchen, die man frisch zubereiten kann, indem man einfach einen Knopf drückt, Müsli, Äpfel und Toast. Na jut, wir werden satt.

Was uns aber stört, ist der Zustand des Zimmers: das Telefon klebt, auf dem Nachttisch sind Glasspuren, der Schreibtisch ist eindeutig staubig. Wir melden dies der Rezeption, wo uns Besserung versprochen wird.

Der Weg nach Port Townsend ist recht lang, und wir fahren nach dem Frühstück los, um uns in dem Ort noch umgucken zu können. Der Reiseführer schwärmt zwar eher nicht so davon, aber Port Angeles ist ja auch nicht so umwerfend, dass wir noch mal in die „Stadt“ möchten.

Unterweg fällt mir dieses Restaurant auf:

Echt cool, hier würde ich gerne nachher essen!
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30.07.2018 Von Forks nach Port Angeles

Heute wollen wir gemütlich von Forks nach Port Angeles fahren. Wir stehen auf, frühstücken im Zimmer, packen alles ins Auto und checken ganz ruhig aus.

Noch einmal fahren wir durch Forks, ehe wir die Stadt nordwärts verlassen.

Nach einer knappen Stunde verlassen wir die 101 und fahren Richtung Sol Duc Falls. Hier bemerken wir, dass wir mehr oder weniger im Olympic National Park sind, denn der Baumbestand ist wunderschön.

Wir parken auf dem fast leeren Parkplatz, schwingen uns die Rucksäcke auf den Rücken und gehen los. Der Weg ist nicht besonders anstrengend, aber es ist sehr warm und ich beginne gut zu schwitzen. Wofür war ich eigentlich heute morgen duschen?? Egal, weiter geht es. Kurz vor den Falls kommen wir an einigen netten kleinen Wasserfällen vorbei, aber leider fließt hier nicht besonders viel Wasser, so dass ich das Stativ am Rucksack lasse und auch keine Bilder mache.

Um kurz vor elf sind wir dann an den Sol Duc Falls.

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29.07.2018 Strände, Forks und wieder Strand

Heute möchten wir nun endlich am Strand Tidepools sehen. Da am Morgen der Tidenhub niedriger ist als am Abend, fahren wir auch morgens zum Strand – das heißt dann, dass wir um halb neun am Strand sein wollen. Inklusive der Fahrzeit und ein wenig Reserve stehen wir um 6 Uhr auf. Nach einem Frühstück im Zimmer machen wir uns auf den Weg. Noch ist es kühl und Nebel liegt über dem Wasser, der auch ein Stück auf der Straße noch liegt.

Da wir von mehreren Seiten gehört haben, dass Beach 4 der beste Platz sei, um Seesterne zu sehen, fahren wir hier zuerst hin. Dabei müssen wir grinsen, als wir an den Amerikaner von gestern denken – er hatte uns Bilder von Beach 4 auf dem Handy gezeigt und mehrfach den Unterschied zwischen „Beach 4“ und „Fourth Beach“ erklärt. Er klang dabei so, als sei er sich nicht sicher, wieviel wir von den Erklärungen verstünden. Na, scheinbar habe ich an dem Tag in der Schule mal aufgepasst, als die Ordinalzahlen behandelt wurden, und so kommen wir pünktlich am richtigen Ort an. Es geht erst durch einen Wald abwärts, aber schon nach kurzer Zeit stehen wir unten am Strand.

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28.07.2018 Auf zu den Vampiren – von Seaside nach Forks

Heute wollen wir weiter die Küste entlang fahren bis nach Forks. Im Vorfeld haben wir viel überlegt, ob wir am Lake Quinault noch einen Tag einschieben, um hier wandern zu gehen. Allerdings haben wir uns gegen diese Option entschieden, da wir lieber länger in Forks bleiben wollen.

Nach einem ganz guten Frühstück machen wir uns auf den Weg. Die Astoria – Bridge finde ich spannend, auch zum Überfahren. Allerdings bietet sich nirgendwo ein guter Halt, deswegen habe ich hier keine Fotos.

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27.07.2018 Ein Tag in Cannon Beach

Heute wollen wir uns in bisschen in Cannon Beach umsehen, am Strand entlangschlendern und nachmittags in den Ecola State Park zum Laufen.

Zuerst aber fahren wir mit dem Auto vom Quality Inn bis zum Parkplatz des Safeway, da hier die Bushaltestelle Richtung Cannon Beach ist. Die Fahrt kostet je nur einen Dollar, und parken kann man in Cannon Beach eh vergessen. Vorher gucken wir uns noch das Visitor Center an, das sieht auch sehr schön aus.

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