08.01.2022 Frühstück bei Denny’s und Rückflug

Heute ist dann doch leider der letzte Urlaubstag. Wir werden gegen Nachmittag fliegen, bis dahin ist noch ein bisschen Zeit.
Nachdem die Koffer gepackt sind und das Gewicht gut verteilt wurde, machen wir uns auf den Weg. Wir bringen die Koffer zu einem Nebeneingang des Aria und ich hole das Auto, um so nicht mit den Koffern durch den riesigen Komplex und das Parkhaus schleppen zu müssen. Als ich am Nebeneingang wieder ankomme, steht meine Mutter 100 Meter weiter weg. Als ich neben ihr halte, kommt direkt eine Security – Mitarbeiterin angeflitzt und erklärt mir, dass ich hier nicht lange stehen bleiben kann, man sei „sehr nervös“, deswegen müssten wir auch schnell die Koffer in dem Mustang verstauen und losfahren. Meinen Nachfragen, weswegen man nervös sei, weicht sie zunächst aus – dann rutscht ihr aber raus, dass „somebody“ im Hotel sei. Da dämmert es mir – der Secret Service gestern Abend, das hohe Polizeiaufgebot und die aktuellen Nachrichten, nach denen sich sowohl Joe Biden als auch Barrack Obama in Las Vegas aufhalten. Da haben wir also letzte Nacht unter dem gleichen Dach wie Nummer 44 und 46 geschlafen. Um die Security nicht weiter nervös werden zu lassen, fahren wir schnellstmöglich los. Während ich das Auto holen war, hat meine Mutter beobachtet wie Secret Service Beamte die Mülleimer mehrfach gecheckt haben.
Frühstücken möchten wir wieder bei Denny’s, so wie auch am 2. Tag.

Natürlich ist es wieder eine riesige Portion, aber da wir teilen, bleibt nichts über.

Bis zum Abflug gibt es nicht mehr sehr viel zu erzählen – wir machen noch einen Spaziergang um den Block und bringen dann das Auto zurück. Hier läuft alles glatt, genauso beim Check In. Nach der Sicherheitskontrolle erspähen wir ein Geschäft, das Pandora – Schmuck verkauft und beschließen, hier das gewonnene Geld direkt wieder umzusetzen. Die Verkäuferin fragt natürlich, wo wir herkommen und meine Mutter antwortet „Dortmund“. Es stellt sich heraus, dass die Verkäuferin vor so 40 Jahren am Dortmunder Opernhaus als Ballerina gearbeitet hat und sich noch an einige Strassennamen erinnert. Nachdem wir je neue Charms für unsere Armbänder besitzen, gehen wir zum Flugzeug.

Wir haben noch mal einen tollen Blick auf Las Vegas und die Umgebung.

Umsteigen sollen wir in Houston. Allerdings wird mehrfach durchgesagt, dass über Texas schwere Unwetter niedergehen. Einige Flugzeuge weichen bereits auf andere Flughäfen aus. Unser Kapitän kreist allerdings noch weiter, er sagt durch dass wir genügend Sprit an Bord haben um noch ein wenig länger oberhalb des Gewitters zu bleiben.

Wir landen mit einer ziemlichen Verspätung in Houston.

Alles ist nass, grau und regnerisch. Wir sehen schnell, dass auch der Anschlussflug verspätet sein wird. Da wir nun noch zwei Stunden Zeit haben, gehen wir eine Kleinigkeit essen. Auch dieser Stop geht vorbei und wir boarden den Flieger nach Frankfurt.

Ich schlafe wieder viel und bekomme vom Flug fast nichts mit. Wach werde ich erst kurz vor der Landung. Frank erwartet uns bereits. Ich bin froh, wieder bei ihm zu sein und freue mich auf zu Hause und unsere Katzen. So geht ein traumhafter Urlaub zu Ende.

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