20.07.2021 Auf dem Weg in die Westfjorde

Wir wachen morgens in unserem etwas… speziellen Airbnb auf, das ich ja schon beschrieben habe. Wir frühstücken vor Ort, nehmen dann die Wäsche von der Leine – aus der zweiten, dritten und vierten Maschine vom Vortag – packen alles zusammen, verabschieden uns von der wirklich niedlichen Hofkatze und sind uns ziemlich einig: Hier müssen wir nicht noch einmal unterkommen. Es war klein, eng, laut und auch nicht besonders sauber.

Danach geht es endlich weiter Richtung Westen, denn heute steht der Aufbruch in die Westfjorde an. Ein Blick auf die Island-Karte macht uns kurz bewusst, wie weit wir eigentlich schon gekommen sind. Der Süden, der Osten und der Norden liegen hinter uns, übrig bleiben nur noch der Westen und der Golden Circle. Und dafür haben wir immerhin noch zwei Wochen Zeit. Andere sind für Island deutlich kürzer unterwegs.
Unser erstes Fotomotiv des Tages entdecken wir eher zufällig: lustige kleine Steinfiguren weisen auf einen Laden hin, in dem Selbstgestricktes und handgemachte Dinge verkauft werden. Wir halten an, schauen uns um und ich wundere mich einmal mehr, wie unglaublich gut hier gestrickt wird. Diese Pullover sind einfach beeindruckend.

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18.07.2021 Von Lavahöhlen, Wassermassen und Mitternachtssonne

Wir stehen am 18. Juli wirklich früh auf, denn heute liegt viel Strecke vor uns. Ein kurzer Blick auf die typisch isländischen Straßenschilder erklärt, warum man sich hier zumindest in der Nähe kaum verfährt: Jedes einzelne Haus ist darauf abgebildet – sehr übersichtlich. Allerdings stelle ich mir jetzt das Ganze mal in Neuss vor – und wie lang dann die Rotphasen an den Ampeln sein müssten…

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17.07.2021 Reiterglück auf dem Isländerrücken, Glaumbær Museum, Dimmuborgir, viele Mücken am Myvatn und ein Abend am Aldeyjarfoss

Der Tag beginnt ruhig. Beim Frühstück haben wir den Kopf schon bei dem, worauf wir uns besonders freuen: Reiten auf Islandpferden. Unsere Wirtin hatte uns im Vorfeld ein kleineres Gestüt in der Nähe empfohlen – bewusst nicht eines der großen, sehr touristischen. Und wir haben Glück mit dieser Entscheidung.

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15.07.2021 Stuðlagil Canyon, Möðrudalur und der Goðafoss

Der Tag beginnt mit einem dieser Momente, für die man Island liebt: strahlend blauer Himmel, klare Luft und absolute Ruhe. Während wir das Auto vor unserer Hütte beladen, machen wir ein Panorama – es zeigt eindrucksvoll, wie einsam diese Hütten eigentlich liegen. Genug Abstand zu den Nachbarn, weiter Blick über die isländische Landschaft und trotzdem alles gut erreichbar. Ein perfekter Start in den Tag.

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14.07.2021 Seyðisfjörður, Bakkagerði und viel Landschaft aus dem Auto

Der Tag beginnt ungewohnt entspannt. Es regnet, also stehen wir nicht besonders früh auf, sondern schlafen aus und frühstücken in aller Ruhe in unserer Hütte. Diese isländischen Hütten sind einfach praktisch: eine richtige kleine Küche, genug Platz, alles gemütlich. Draußen hängt der Himmel tief, drinnen ist es warm und ruhig – ein guter Start.

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13.07.2021 Höfn, das Vestrahorn und ein erster Blick in die Ostfjorde

Wir stehen früh auf. Der Morgen ist still, noch ein wenig grau, und bevor wir richtig in den Tag starten, gehen wir zuerst zu unseren Pferdenachbarn. Sie stehen ruhig auf der Koppel, lassen sich nicht aus der Ruhe bringen, schauen kurz hoch und widmen sich dann wieder dem Gras. Es ist einer dieser kleinen Momente, die den Tag langsam beginnen lassen und einen sofort runterfahren.

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12.07.2021 Wanderung zum Svartifoss, ein letzter Besuch am Jökulsárlón und Abendessen im Pakhus

Wir stehen an diesem Morgen früh auf. Das Wetter ist grau, die Wolken hängen tief, und es ist deutlich nebliger als an den Tagen zuvor. Bevor es richtig losgeht, fahren wir noch zu der kleinen Hofskirche in der Nähe. Wir schauen uns dort in Ruhe um, gehen über das Gelände und machen Fotos. Durch den Nebel wirkt alles noch einmal ruhiger und abgeschiedener als ohnehin schon.

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11.07.2021 Ein erstes Schnuppern mit dem Vatnajökull und ein langer Tag am Jökulsárlón

Der Morgen begann ganz unspektakulär – und trotzdem typisch für einen unserer Roadtrip: es ging zum Vatnajökull, nicht für eine Wanderung oder eine Gletscherzunge, sondern schlicht zum Waschen. Reisealltag eben. Während draußen der größte Gletscher Europas in aller Ruhe lag, drehten sich drinnen die Trommeln. Ein seltsamer, aber schöner Kontrast: brodelnde Waschmaschinen vor der Kulisse aus Eis, Bergen und weiter Landschaft. Wir blieben natürlich nicht bei der Waschmaschine, sondern sahen uns schon mal in dem Nationalpark um.

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10.07.2021 Noch mal Dyrhólaey, der Fjaðrárgljúfur und ein Abend ohne Essen am Jökulsárlón und Diamond Beach

Heute soll es weitergehen und wir werden Vik verlassen. Es geht weiter die 1 entlang zu einem unserer Hauptziele. Aber vorher verabschieden wir uns von den Puffins. Ich mache ein Erinnerungsfoto des Hotels.

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