Am 30.07. waren wir noch auf Snæfellsnes unterwegs. Nach dem Frühstück fuhren wir zunächst zu der berühmten kleinen Kirche auf dem Hügel, der Ingjaldshólskirkja. Leider war dort gerade wohl eine Hochzeit oder irgendeine Feier, jedenfalls war der Parkplatz komplett voll und überall liefen Leute herum. Deshalb gibt es von dort diesmal nur Fotos aus etwas größerer Entfernung. Aber selbst so machte die Kirche inmitten der Landschaft ordentlich was her.

Danach schlenderten wir noch durch Hellisandur, bevor wir weiter Richtung Norden der Halbinsel fuhren. Irgendwie versteht man dort erst richtig, wie abwechslungsreich Snæfellsnes eigentlich ist. Hinter jeder Kurve wartet wieder eine völlig andere Landschaft.





Wir fuhren dann die Küste entlang und hielten immer mal wieder an kleinen Strandzugängen an. Zuerst ging es zum berühmten orangenen Leuchtturm Svörtuloft Lighthouse. Der wird in ziemlich vielen Reiseberichten und Reiseführern gehypt und ja – schön war er wirklich. Vor allem dieser Kontrast aus dem knalligen Orange, den schwarzen Klippen und dem grünen Moos drumherum funktioniert einfach unglaublich gut. Trotzdem waren wir dort dann auch schneller fertig als gedacht.






Von dort aus fuhren wir weiter zu dem alten rostigen Tankerwrack, das dort noch immer an der Küste liegt. Viel faszinierender als das Schiff selbst fand ich allerdings mal wieder den Strand. Dieser schwarze Sand beziehungsweise eher grobe Kies, dazwischen die Lavabrocken und überall dieses leuchtend grüne Moos – genau diese Farbkombination ist einfach typisch Island und wird irgendwie nie langweilig.
Danach ging es noch zu einem grauen Leuchtturm an der Küste, bevor wir uns langsam auf den Weg machten, Snæfellsnes wieder zu verlassen.





Unser letzter größerer Halt war dann am Barnafoss. Dort blieben wir noch eine ganze Zeit, warteten auf schöneres Licht und fotografierten ein wenig. Der Wasserfall trägt auch den Namen „Kinderwasserfall“. Einer alten Sage nach verschwanden dort zwei Kinder, als sie eine natürliche Steinbrücke über den Wasserfall überqueren wollten, während ihre Eltern in der Kirche waren.





Anschließend fuhren wir weiter nach Borgarnes zu unserer Unterkunft. Dort hatten wir zwar „nur“ ein Hostel gebucht, bekamen aber trotzdem ein wirklich schönes Doppelzimmer mit eigenem Bad. Nach dem langen Tag war das genau richtig.
