29.12.2021 Ein Tag im Death Valley

Heute schlafen wir ein bisschen länger, da wir ja die letzten Tage immer früh mit Wecker aufgestanden sind. Ich bin noch platt von den Wochen vor dem urlaub, und so genieße ich es, länger im Bett zu bleiben – so die Theorie, denn natürlich werde ich auch so wach. Aber immerhin mit dem Gefühl, ausgeschlafen zu sein 🙂
Da es hier Zimmerservice nur auf explizite Nachfrage gibt, sind unsere Kaafeepads natürlich aufgebraucht. Mit unsern Filtern, losem Kaffee und dem Wasser aus dem Automaten bekommen wir ein Gebräu hin, das halbwegs nach Kaffee schmeckt und somit planen wir gleich einen Besuch an der Rezeption ein.

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28.12.2022 Ein Tag am Racetrack

Heute steht etwas an, auf das ich mich seit Ewigkeiten freue. Es geht zum Racetrack! Erst mal stehen wir recht früh auf, kochen uns Kaffee auf dem Zimmer und schmieren uns Bagels. Wahnsinn, wenn ich auf die Terasse und weiter in den Garten gehe, sind die Füße schnell kalt. Das kenne ich gar nicht im Death Valley, es ist tatsächlich recht kühl. Das lässt uns aber hoffen, heute und morgen angenehme Temperaturen zu haben..

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27.12.2021 Noch ein bisschen shoppen, Aliens, endlich Rhyolite und Ankunft im Death Valley

Wir werden wieder relativ früh wach, noch brauchen wir dazu auch keinen Wecker. Ich fühle mich recht ausgeruht und fir für den Tag – der Roadtrip kann beginnen! Wir genießen noch mal den Blick vom Balkon, packen aber nebenbei unsere Sachen zusammen.

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26.12.2021 Ausflug in den Red Rock Canyon und ein bisschen ins „Städtchen“

Wie üblich in den ersten Nächten des Urlaubs werden wir früh wach. Zur Sicherheit habe ich mir den Wecker gestellt, da ich den Sonnenaufgang vom Balkon aus nicht verpassen möchte. Noch ist es dunkel, und so kann ich mich erst mal in Ruhe im Bad fertig machen und duschen, ehe ich meine Kamera auf den Balkon stelle.

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25.12.2021 – Flug nach Las Vegas und „Wo ist mein Hotel?“

Unser Wecker klingelt um 4 Uhr. Da es erst um 7 Frühstück gibt, haben wir nach einem to – go Frühstück gefragt, was auch schon bereitsteht. Aber bis wir das bekommen sollen, wird es noch eine ganze Zeit dauern. Als wir im Flur stehen und Richtung Aufzug gehen wollen, flitzen schnell zwei Damen an uns vorbei und hüpfen in den Aufzug. Da wir ja zu dritt sind, nehmen wir halt dann den Nächsten. Ich muss noch was an der Rezeption klären und stelle mich deswegen an und kann die Schlüssel nicht einfach so abgeben. Und wer steht vor mir und kommt und kommt nicht zu Potte???
RICHTIG! Die beiden Grazien. Die eine zieht auch noch mal ganz entspannt die Jacke aus, und ganz entspannt diskutieren sie weiter mit dem Concierge. Nachdem dann endlich alles geklärt ist, gehen sie noch an den Stand mit den Snacks und kaufen je eine Flasche Wasser. Und natürlich lassen sie sich dabei alle Zeit der Welt, trinken erst mal n Schluck ehe sie dann mal ans Bezahlen gehen – unglaublich! Ich koche so ganz langsam vor mich hin und explodiere fast, als der Mitarbeiter des Hotels fragt, warum ich die Schlüssel nicht einfach in den Briefkasten getan habe. Also antworte ich zuckersüß lächelnd, dass ich das nur zu gern getan hätte, wenn denn nicht der nette Kollege gestern beim Check In mal nicht nur die Kaution auf meiner Kreditkarte geblockt hätte – nein, er hat sie mal eben auf die Gesamtsumme aufgeschlagen. Und das würde ich schon gern klären. Mir wird aber versichert, dass das Geld im Laufe des Tages zurückgebucht würde. Wir nehmen unsere Doggybags und fahren zum Terminal, wo noch vor dem baggage drop (Check – In ist schon erledigt, alle Dokumente sind hochgeladen) eine Vorkontrolle durchgeführt wird. Der Koffer ist schnell abgegeben und dann haben wir erst mal Zeit. Zusammen trinken wir noch einen Kaffee, ehe meine Mutter und ich durch den Security- Bereich gehen. Hier fällt mir wieder auf, wie entspannt das in Frankfurt abläuft. Alle Mitarbeiter sind superfreundlich, dadurch sind auch die Gäste entspannt und der ganze Prozess läuft friedlich und ruhig ab.

Am Gate ist eine riesenlange Schlange, da alle Umsteiger hier noch mal gecheckt werden. So allmählich macht sich nun doch Nervosität breit: Gleich geht es los!

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24.12.2021 Vorgeschichte und Anreise nach Frankfurt

Äh, was jetzt – geht es etwa tatsächlich morgen in die USA? Findet wirklich ein geplanter Urlaub statt? Noch konnte ich das alles nicht glauben, aber da ich ja jetzt einen Reisebericht schreibe, hat wohl doch alles geklappt.
Dass ausgerechnet dieser Urlaub nun klappt ist irgendwie mehr Zufall und liegt an dem Entgegenkommen des Präsidenten der USA, der den Travelban zum 08.11.2021 aufgehoben hat. Diesem Travelban sind mittlerweile 5 USA – Urlaube zum Opfer gefallen und trotzdem habe ich es irgendwie geschafft, mich davon nicht unterkriegen zu lassen, nach vorn zu gucken und weiter zu planen. Getreu dem Motto: Keep calm and plan on. Die Urlaube die wir stattdessen gemacht haben waren auch wunderschön und werden noch in Berichte umgewandelt werden.

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18.09.2021 Ein Kurztrip an die Mosel

Schon vor ein paar Monaten haben wir mit Freunden gemeinsam geplant, zu einem kleinen Verwöhnwochenende an die Mosel zu fahren.
Nachdem wir am Freitag gegen Nachmittag gut angekommen sind, sollte es nun am Samstag zum Sonnenaufgang zu einem Aussichtspunkt gehen. Den Weg konnten wir mit dem Auto fahren, so dass wir nicht ganz so früh los mussten. Der Blick auf den Ort Trittenheim war jedenfalls gigantisch:

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05.07.2021 Ein bisschen Stadt, ein bisschen Wasser, ein bisschen Land, ein bisschen Vulkan….

Wir schlafen tief und fest und werden relativ früh wach. Da wir heute einiges vorhaben, gehen wir schnell zum Frühstück. Das Frühstück gibt es in der Lobby. Es ist ein großes Buffet aufgebaut mit allem was man sich vorstellen kann. Es gibt verschiedene Sorten Brot, Brötchen, Aufschnitt, Müsli und Skyr, dazu diverse Sorten Fisch. Von Skyr haben uns Freunde vorgeschwärmt der soll hier ganz anders schmecken als zu Hause. Da ich sowieso gerne so Quark Speisen esse, probiere ich ihn. Was soll ich sagen ich bin total begeistert. Es schmeckt einfach cremig und lecker.




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04.07.2021 Flug

Vorgeschichte:
Eigentlich wollten wir schon immer mal nach Island. Wir hatten viele tolle Fotos gesehen auf diversen Websites und bei Bekannten, die schon einmal da waren und begeistert schwärmten. Von der Landschaft, den Menschen und dem Skye – allerdings nicht so vom Wetter. Eigentlich wollten wir ja auch 2021 im Sommer in die USA, aber irgendwann wurde uns klar, dass das nichts wird wegen der Einreisebeschränkungen. Also begannen wir zu schauen, wo denn die Einreise nicht ganz so streng gehandhabt wird und wir trotzdem einen schönen Urlaub mit Natur und Wandern verbringen können. Da las ich davon, dass Island seine Grenzen für komplett Geimpfte wohl öffnen wird. Also suchte ich mir im Internet auf diversen Blogs Informationen zusammen, trat in Facebook – Gruppen ein und las diverse Reiseberichte. Dazu setzte ich Sternchen auf google maps und stellte fest: Eigentlich müssen wir ganz um die Insel herum und dazu brauchen wir viel Zeit. Denn die Straßen sind nicht für schnelles Fahren ausgelegt (auf der Ringstraße ist die Höchstgeschwindigkeit 90 km/h), und längst nicht alle Straßen sind gut ausgebaut. Da Frank noch einige Urlaubstage hatte, konnten wir letztendlich mit 4 Wochen einen entspannten Urlaub planen, in dem genug Zeit für spontane Unternehmungen und auch mal einen Schlechtwettertag war. Die Zeit bis zum Abflug verging recht schnell, da immer neue Informationen und Blogs gelesen wurden und die Route immer ausgefeilter wurde.
Kurz vor dem Abflug stornierte Eurowings dann alle Verbindungen am Freitag Abend, so dass wir auf den Sonntag Abend 2 Tage später auswichen. Da wir eh kostenlos umbuchen konnten, verschoben wir auch den Rückflug um ein paar Tage, so dass uns jetzt fast 5 Wochen zur Verfügung standen.

Wir buchten noch eine Whale – Watching Tour für den ersten Tag und warteten dann gespannt auf den Tag des Abflugs.
Da Eurowings aus Düsseldorf erst gegen Abend nach Island fliegt, hatten wir den Tag über Zeit, um entspannt die Koffer zu packen und mehrfach darüber nachzudenken, ob wir denn nun wirklich alles eingepackt haben? Badeanzug, Schlappen, kurze Hose, T – Shirt, Wolljacke, Mütze, Schal, Handschuhe? Alles dabei? Na wunderbar!

Am Flughafen angekommen lief der Check – In unproblematisch, es waren nur sehr wenige Flüge auf dem Display. Klar, der Flugbetrieb läuft noch immer nicht wieder regulär.

Wir schaffen es ohne Komplikationen in den Security – Bereich und setzen uns noch entspannt stellen fest, dass das Gate noch geschlossen ist. Erst kurz vor dem Boarding wird hier geöffnet, damit die Passagiere nicht zu nah beieinander stehen. Also warten wir direkt gegenüber an die Wand gelehnt noch die Zeit ab.

Der Einstieg verläuft recht unproblematisch für uns. Wir haben den wahnsinnigen Aufpreis von 25€ pro Person gezahlt und sitzen nun in der Premium Economy in Reihe 1. Deswegen dürfen wir auch mit zuerst ins Flugzeug und können uns das lange Anstehen und nach einem Platz im Handgepäckfach suchen auch sparen.

Wir bekommen das mittlerweile obligatorische Desinfektionstuch und freuen uns auf den Start.

Alles verläuft ruhig und entspannt, wir fliegen erst über den Rhein und dann bis kurz vor Reykjavik über eine geschlossene Wolkendecke.

Auch die Landung ist unaufgeregt und sanft. Wir kommen mit als erste aus dem Flugzeug. Direkt im Ankunftsbereich gibt es einen riesigen Duty – Free, in dem wir tatsächlich auch die essentiellen Lebensmittel einkaufen: m&ms und Bier. Die Lebensmittelpreise auf Island sind recht hoch, und für Alkohol erst recht, deswegen kaufen wir hier zu einem relativ zivilen Preis schon mal einen gewissen Vorrat ein.

Direkt über den Kofferbändern wartet der erste Puffin auf uns – überlebensgroß und aus Plüsch, aber immerhin! Draußen vor dem Flughafen geht es direkt mit Kunstobjekten weiter.

Wir rufen bei unserem Autoverleiher an, und direkt 10 Minuten später kommt ein junger Mann, der uns abholt und zum nahegelegenen Hotel bringt, in dem die Mietwagenstation ist. Wir bekommen einen schicken, neuen RAV 4 den wir. – auch zur Dokumentation seines Zustands – erst mal von allen Seiten fotografieren. Man hört ja so einiges von Mietwagenfirmen die dann behaupten, dass das Auto Macken habe, und nunhaben wir alles auf Fotos.

Vom Flughafen haben wir noch knapp 45 Minuten Fahrt bis nach Reykjavik vor uns. Wir hatten hin und herübergebt, ob wir die erste Nacht hier am Flughafen bleiben oder direkt in die Stadt fahren und uns dann für die 2. Möglichkeit entschieden. Wir wollten halt nicht am ersten Tag bis nachmittags mit den Koffern im Auto unterwegs sein und flexibel den Tag angehen können. Völlig ungewohnt ist, dass es auch um kurz vor Mitternacht noch komplett hell ist (abgesehen von der dichten Wolkendecke), und so fällt die Navigation noch leichter.

Direkt am Hotel ist kein Parkplatz mehr frei, also checke ich schon mal ein und Frank sucht in der Nähe einen Parkplatz. Dort kann er bis zum nächsten Morgen stehen bleiben, so dass wir halbwegs ausschlafen können. Im Eingangsbereich des Hotels hängt ein riesiger Bildschirm, der live Bilder vom Vulkanausbruch zeigt. Unfassbar dass dieses Naturphänomen so nah ist! Allerdings zeigen die seismischen Werte, dass die Eruption langsam zurückgeht und an Stärke verliert. Gut dass wir für übermorgen einen Hubschrauberflug mit Landung gebucht haben!