18.09.2021 Ein Kurztrip an die Mosel

Schon vor ein paar Monaten haben wir mit Freunden gemeinsam geplant, zu einem kleinen Verwöhnwochenende an die Mosel zu fahren.
Nachdem wir am Freitag gegen Nachmittag gut angekommen sind, sollte es nun am Samstag zum Sonnenaufgang zu einem Aussichtspunkt gehen. Den Weg konnten wir mit dem Auto fahren, so dass wir nicht ganz so früh los mussten. Der Blick auf den Ort Trittenheim war jedenfalls gigantisch:

Wir beschließen spontan, zu unserem Hotel zurückzulaufen. Dabei haben wir immer wieder unterschiedliche Blickwinkel auf den Wein und den Ort.

Wir können zusehen, wie der Nebel sich mit der aufgehenden Sonne immer weiter über die Erde schiebt.

Dadurch entstehen tolle Licht / Nebel /Schattenspiele.
Noch hängt der Tau im Gras.


Zurück am Hotel gibt es erst mal Frühstück. Das ist wirklich sehr lecker und sollte auch einige Stunden sättigen, da wir nun ein wenig durch die Weinberge gehen wollen.

Die Gegend ist wunderschön, und die Sonne scheint heute noch mal spätsommerlich warm.


Als wir wieder im Hotel ankommen, haben wir noch Zeit bis zu der vorgebuchten Weinprobe um 16 Uhr. Also setzen wir uns ins Auto und fahren in den nächsten Ort, um uns diesen ein bisschen anzusehen.


Es gibt noch aus römischer Zeit ein Weinschiff, allerdings ist das mittlerweile eine Replik. Der Römerpfad ist gut gekennzeichnet und wir kommen zu einem Rest Stadtmauer.

Pünktlich zur Weinprobe sind wir wieder am Hotel. Eigentlich hatten wir gar nicht groß vor, hier Wein einzukaufen, da wir eigentlich dachten dass der Moselwein nichts für uns ist. Aber wir wurden im Weingut Eifel eines viel besseren belehrt – die Weine schmeckten uns alle gut und Herr Eifel erzählte interessant von der Herstellung der verschiedenen Weine.
Zurück im Hotel ging es noch mal schnell unter die Dusche, ehe wir ein wundervolles 6 – Gang Menue mit passender Weinbegleitung genossen.
Am nächsten Morgen trafen wir uns daher nicht ganz so früh, sondern jeder trudelte nach eigenem Gefühl zum Frühstück ein.
nach dem Bezahlen und Ausschecken fuhren wir nach Leiwen, um eine Etappe des Moselsteigs zu wandern. Dabei hatten wir immer wieder Wahnsinnsblicke auf die Landschaft.


Sogar Schmetterlinge gab es noch.


Nach ein paar Kilometern kamen wir dann an das „Moselkino“ – wir hätten hier sehr lange sitzen können. Proviant gab es ja direkt nebenan in einem Weinfass mit einer Vertrauenskasse reichlich.

Kurz danach kamen wir wieder an der Stelle vorbei, an der wir am Samstag den Sonnenaufgang bewundert haben.


Von hier aus war Drol dann auch relativ zügig erreicht.

Insgesamt war diese Etappe schön zu laufen und abwechslungsreich.
Wir werden definitiv wiederkommen und die anderen Etappen so nach und nach abwandern.

Das Wochenende war zwar nicht ganz günstig, hat sich aber auf Grund der netten Leute, des wunderbaren Hotels, schönen Wetters und der grandiosen Umgebung richtig gelohnt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.