Eigentlich trifft sich unser Fotostammtisch ja immer am ersten Samstag im Monat – aber da wir gerne Mohn blühen sehen würden, verlegen wir diesen Monat unsere Tour um eine Woche nach vorn. Also treffen wir uns Ende Mai in Krefeld am Egelsberg, und nebenbei kann ich meine neue Kamera ausführen.
Manchmal ist man ja wirklich so was wie „heimatblind“ und sieht die schönsten Dinge nicht, auch wenn andere dafür eine weite Anreise in Kauf nehmen.
So geht es mir mittlerweile auch mit vielen Orten am Niederrhein, obwohl ich hier noch gar nicht so lange wohne (8 Jahre mittlerweile). Oder ich denke mir: ok, dann geh doch ein anderes mal wenn es besser passt / das Wetter besser ist / du keine Ausrede mehr hast an den Ort und mache ein Bild.
Da wir aber aktuell die Zeit haben, sind wir mit dem Fahrrad endlich mal wieder zu den Tulpenfeldern in der Nähe gefahren und haben dort fotografiert. Bzw. wir haben versucht, möglichst Bilder der Tulpen ohne viele Leute zu machen – was gar nicht so einfach war, da dort unglaublich viele Leute unterwegs waren – und man sieht da ja alles: Leute, die ihr Handy auf ein Stativ stellen, um Pärchenfotos zu machen. Alle Arten von Instagrammer. Radfahrer, die ein Ausflugsziel angesteuert haben und ein paar schnelle Selfies knipsen. Fotografen mit Stativ. Fotografen ohne Stativ. Aufgebrezelte Mädels, die das Herz gegen die Sonne mit den Händen machen. Und man sieht: Tulpen! Ich habe irgendwie entweder sehr weitwinkelig oder telelastig fotografiert. Gefallen hat es auf jeden Fall!
Als wir heute aufstehen, ist es eher nieselig und bedeckt. Wir frühstücken wieder am Bahnhof und beratschlagen, was wir heute tun sollen. Die Dörfer haben wir so weit gesehen, wandern mag keiner so wichtig bei dem Wetter – also fahren wir nach Genua. Die Zeit bis zur Abfahrt überbrücken wir wieder hier im Ort.
Wir stehen wieder relativ früh auf und treffen uns wieder vor dem Hotel. Da Arnd den Frühstückgutschein auch für heute hat, gehen wir zum Bahnhof und frühstücken wieder in dem – na ja Imbiss. Es gibt ein paar klapprige Tische und Stühle, aber das Essen ist halt völlig ok und seinen Preis auch wert. Heute wollen wir uns die noch verbleibenden Dörfer ansehen.
Die erste Nacht haben wir gut geschlafen. Wir wachen recht gut erholt auf und machen uns tagfertig. Frühstück hätten wir für einen kleinen Betrag dazubuchen können, aber irgendwie war nur Arnd so geistesgegenwärtig, das auch zu buchen. Also gehen wir in das Büdchen am Bahnhof, da er sich hier etwas aussuchen kann. Wir anderen finden auch etwas Leckeres in der Auslage und sitzen so alle zusammen, um den Tag zu planen. Das Büdchen am Bahnhof sieht jetzt nicht sehr vielversprechend aus, aber die Paninis und Co. sind lecker und nicht zu teuer. Gut gesättigt machen wir uns auf eine kleine Wanderrunde nach Manarola.
Wir treffen uns gegen Mittag am Flughafen in Düsseldorf. In diesem Jahr sind wir nur zu viert, irgendwie haben die anderen alle andere Verpflichungen.
Nachdem wir uns zusammentelefoniert haben, treffen wir uns nach der Sicherheitskontrolle noch auf einen Kaffee, ehe wir zum Gate gehen. Wir boarden pünktlich und sind auch fix in der Luft. Schon nach zwei Stunden geht es wieder nach unten und wir landen gegen 15 Uhr auf dem Flughafen von Pisa.
Tja, und nun schreibe ich schon das Fazit dieses Urlaubs, der nun auch schon wieder mehr als ein dreiviertel Jahr her ist-unglaublich, nachdem ich mich erst fast ein Jahr wie verrückt drauf gefreut habe.
Es ist unmöglich, New York zu beschreiben und der Stadt dabei ansatzweise gerecht zu werden – da reichen 5 Millionen Reiseberichte nicht aus. Dennoch hoffe ich, einen ganz kleinen Teil dazu beigetragen zu haben. Ich hoffe Ideen und Anregungen geliefert zu haben, was man auch im Winter in der Stadt der Städte machen kann.
Hotel Das Manhattan Club Suites liegt bequem ein paar Straßen südlich des Central Parks und nördlich vom Times Square in der 56th street. Wie überall in Manhattan ist eine U – Bahn immer in der Nähe und so kommt man auch überall hin. Das Zimmer war mit Doppelbett, Schlafcouch und Küchenzeile wirklich super ausgestattet. Der Blick nach hinten in den Hof war eher nicht vorhanden, aber da wir eh nur zum Schlafen im Hotel waren, war das zweitrangig. Es wurde regelmäßig sauber gemacht, die Flure und Lobby waren ordentlich – eine dicke Empfehlung!
Heute morgen müssen wir leider unsere Koffer packen. Und ich erschrecke mich richtig, als mir die Waage noch über 3 kg Freiraum anzeigt. Unglaublich, das ist mir ewig nicht passiert! Also kann ich ja nochmal einkaufen.
Heute wollen wir noch einmal in Ruhe durch den Central Park laufen, Kati möchte außerdem in einem Sportgeschäft nach einem Fußballtrikot gucken. Das Wetter sieht nicht sehr berauschend aus, und wir gehen erst mal zum Frühstück im Brooklyn Diner.
Heute haben wir nicht so viel vor, daher starten wir ganz gemütlich im Hotel mit Kaffee. Ich bin echt froh, mir auch den Kaffeefilter gekauft zu haben, so können wir parallel Kaffee kochen. Ich trinke zwar viel langsamer als Kati (und fast alle Menschen die ich kenne) meinen Kaffee, aber so können wir gemeinsam zumindest antrinken.