08.04.2020 – Tulpen am Niederrhein

Manchmal ist man ja wirklich so was wie „heimatblind“ und sieht die schönsten Dinge nicht, auch wenn andere dafür eine weite Anreise in Kauf nehmen.

So geht es mir mittlerweile auch mit vielen Orten am Niederrhein, obwohl ich hier noch gar nicht so lange wohne (8 Jahre mittlerweile). Oder ich denke mir: ok, dann geh doch ein anderes mal wenn es besser passt / das Wetter besser ist / du keine Ausrede mehr hast an den Ort und mache ein Bild.

Da wir aber aktuell die Zeit haben, sind wir mit dem Fahrrad endlich mal wieder zu den Tulpenfeldern in der Nähe gefahren und haben dort fotografiert. Bzw. wir haben versucht, möglichst Bilder der Tulpen ohne viele Leute zu machen – was gar nicht so einfach war, da dort unglaublich viele Leute unterwegs waren – und man sieht da ja alles: Leute, die ihr Handy auf ein Stativ stellen, um Pärchenfotos zu machen. Alle Arten von Instagrammer. Radfahrer, die ein Ausflugsziel angesteuert haben und ein paar schnelle Selfies knipsen. Fotografen mit Stativ. Fotografen ohne Stativ. Aufgebrezelte Mädels, die das Herz gegen die Sonne mit den Händen machen. Und man sieht: Tulpen!
Ich habe irgendwie entweder sehr weitwinkelig oder telelastig fotografiert.
Gefallen hat es auf jeden Fall!

Sogar ein Gleitschirmflieger war unterwegs

Wir blieben bis zum Sonnenuntergang.

Insgesamt waren wir 2,5 Stunden in den Tulpenfeldern unterwegs. Auf dem Rückweg wurde es win wenig frischer, aber wir konnten wegen der aktuell leeren Straßen super durchfahren.
Vielleicht kommen wir dieses Jahr noch wieder!

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