Fazit

Tja, und nun schreibe ich schon das Fazit dieses Urlaubs, der nun auch schon wieder mehr als ein dreiviertel Jahr her ist-unglaublich, nachdem ich mich erst fast ein Jahr wie verrückt drauf gefreut habe.

Es ist unmöglich, New York zu beschreiben und der Stadt dabei ansatzweise gerecht zu werden – da reichen 5 Millionen Reiseberichte nicht aus. Dennoch hoffe ich, einen ganz kleinen Teil dazu beigetragen zu haben. Ich hoffe Ideen und Anregungen geliefert zu haben, was man auch im Winter in der Stadt der Städte machen kann.

Hotel
Das Manhattan Club Suites liegt bequem ein paar Straßen südlich des Central Parks und nördlich vom Times Square in der 56th street. Wie überall in Manhattan ist eine U – Bahn immer in der Nähe und so kommt man auch überall hin. Das Zimmer war mit Doppelbett, Schlafcouch und Küchenzeile wirklich super ausgestattet. Der Blick nach hinten in den Hof war eher nicht vorhanden, aber da wir eh nur zum Schlafen im Hotel waren, war das zweitrangig. Es wurde regelmäßig sauber gemacht, die Flure und Lobby waren ordentlich – eine dicke Empfehlung!

Einkäufe

Natürlich habe ich in New York auch das ein oder andere Teil geshoppt. Da wären die Stühle, die uns eigentlich dieses Jahr in den Südwesten begleiten sollten, nun aber immer noch in der Kiste im Keller liegen und mit dem Kaffeefilter auf den richtigen Einsatz warten. Für die Kameras habe ich mir eine Staubhülle, ein kleines Stativ und die Objektivschutzhülle gekauft. Für Frank gab es eine Jeans und eine Jogginghose, dazu einen Pulli aus dem Hard Rock Cafe. Bei bath & bodyworks habe ich mir ein paar kleine Duschgels gekauft und das restliche Gewicht im Koffer mit m&ms ausgefüllt. Kleidung gab es für mich wenig, ich habe ja auch mit einem ausgedehnteren Sommerurlaub gerechnet.

Essen

Essen gehen in New York ist richtig teuer – und wenn man weg von den Ketten möchte, geht es richtig ins Geld. Wir hatten allerdings mit dem Thailänder in der Nähe des Hotels Glück, der gute Speisen zu zivilen Preisen angeboten hat. Der Brooklyn Diner war nicht ganz so günstig, aber auch recht gut. Ansonsten haben wir halt in diversen Kettenrestaurants gegessen und es hat auch immer gut geschmeckt. Mein persönliches Highlight war wieder einmal die Pizza in Brooklyn bei Juliana’s. Ich habe noch nie (außer in Italien) bessere Pizza gegessen.

Highlights

Es ist eigentlich nicht möglich, die Highlights in New York abschließend zu benennen. Deswegen zeige ich hier nur Sachen, die mich persönlich am meisten beeindruckt haben.

Das Highlight

Das absolute Highlight dieses Urlaubs war der Hubschrauberflug. Ich bin vorher noch nie Hubschrauber geflogen und war deswegen sehr nervös, aber das hat sich in der Luft schnell gelegt. Vom Wetter hätten wir uns keinen besseren Tag aussuchen können, eventuell wäre der frühere Flug weniger diesig gewesen. Aber dieses kleine „eventuell“ schmälert das große Erlebnis auf gar keinen Fall! Ich würde das sofort wieder machen!!

Fortbewegung in New York

Wir haben uns in New York zu Fuss, mit der Subway, dem Zug, mit dem Uber oder dem Bus von A nach B bewegt. Das hat eigentlich immer super geklappt, und es kamen echt ne Menge Schritte zusammen, da wir so natürlich am meisten gesehen haben.

Der Sightseeing Pass

Wir haben vor dem Trip überlegt, ob wir uns einen Pass holen und welchen. Es gibt mehrere Pässe, mit denen man diverse Dinge vergünstigt unternehmen kann – den New York City Pass, den Explorer Pass, den Flex Pass, den….
prinzipiell unterscheiden sich diese Pässe nicht sehr. Die meisten sind tagesbasiert, d.h. man hat ab Aktivierungsdatum eine gewisse Zeitspanne (je länger um so teurer), um die im jeweiligen Pass enthaltenen Attraktionen zu besuchen. Man hat also nur wenige Tage, um die Highlights zu erleben – das war uns zu stressig und wegen des Wetters zu unsicher, da wir ja definitiv auf das Top of the Rock wollten. Im Gegensatz dazu ist der New York Sightseeing Pass – Flex Option attraktionsbasiert. Man sucht vorher aus, für wie viele Attraktionen der pass gültig sein soll und bezahlt entsprechend. Je mehr Attraktionen man besuchen kann, um so günstiger wird das einzelne Ticket. Wir hatten 7 mögliche Dinge inkludiert, und das fand ich persönlich genau richtig. So haben wir alles machen können, was wir machen wollten und haben zusätzlich die beiden Walking – Touren gemacht. Blöd war, dass wir beim 9/11 Museum Tickets am Automaten kaufen mussten, da die Schlange zum Ticketumtausch ellenlang war. Aber wirklich gestört hat es mich nicht, so habe ich halt noch was anderes mehr gemacht.

Ich möchte mich bei allen bedanken, die mitgelesen haben und die auch mal kommentiert haben – ich weiß dass das momentan sehr, sehr schwierig ist. Aber ich sehe hier positiv in Vergangenheit und Zukunft – wir haben tolle Urlaube vor Corona gemacht und wir werden auch wieder tolle Urlaube in der Zukunft machen. Und diese Urlaube werden wir dann richtig genießen, da wir sie dann noch mehr zu schätzen wissen! Auch wenn die Kommentarhäufigkeit deutlich nachgelassen hat – ich habe jeden Kommentar gern gelesen und mich darüber gefreut. Jeder, der schon mal einen Bericht geschrieben hat, kann das sicherlich nachvollziehen.
Und natürlich bedanke ich mich am aller meisten bei meinem Mann, der mir nie bei meinen Urlauben ohne ihn auch nur das kleinste Sandkorn in den Weg legt – er schafft es tatsächlich, sich ehrlich für mich mitzufreuen und mir so das schlechte Gewissen ein bisschen leichter zu machen!

Fazit des Fazits

Es war wieder ein unglaublicher Trip nach New York. Obwohl wir viel Neues gesehen und erlebt haben, ist meine Wunschliste nicht kürzer geworden – im Gegenteil, sie ist länger als vor dem Abflug! 

 Ich möchte mit der Subway 7 fahren, nach Coney Island und definitiv nach Brighton Beach – das Metropolitan Museum fehlt mir von innen komplett, der Madison Square Garden und und und….

Also: es wird wieder irgendwann in die Stadt der Städte gehen! 

Und da freue ich mich schon drauf! 

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