USA Westküste 2019 – Mal eben für 9 Tage nach San Francisco – Fazit

Ich muss nicht lange überlegen, warum es mir so schwer fällt das Fazit für diese Reise zu schreiben. Nach der tollen Reise mit meiner Mutter war ich über Silvester in New York – und alle weiteren Reisen wurden dann aus den bekannten Gründen abgesagt. Aber ich möchte das Leben lieber positiv sehen und mir angewöhnen ein halb volles Glas zu haben, deswegen werde ich nicht weiter auf „das“ Thema eingehen.

Unterkünfte
Wir haben – wie in den Jahren davor auch – in den Motels der bekannten Ketten übernachtet mit Ausnahme von Sonoma.
Dementsprechend waren die Motels alle in Ordnung, sauber und es gab ein Frühstück mit dem man zumindest die ersten Stunden des Tages überbrücken konnte (außer in Monterey – aber da haben wir ja sehr gut auswärts gefrühstückt). Besonders positiv hat uns das „Inn 2 remember“ gefallen. Es war wirklich liebevoll eingerichtet und in den Nebengebäuden gab es noch Kühlschränke, einen Gemeinschaftsraum mit Kaffee und Keksen. Auch das Motel Capri war ein Glücksgriff, denn es liegt zu einem guten Preis zentral zu dem Bereich um Crissy Field und die Parkplätze sind kostenlos.

Essen und Trinken
Wir haben wie üblich eine Mischung aus unseren Lieblingsketten und individuellen Restaurants aufgesucht. Die Preise sind ja überall in der Gegend nicht ganz niedrig, aber auch für kleines Geld kann man qualitativ gut essen. Die einzig negative Ausnahme war halt das Nepenthe, aber das schrie schon von außen „Touristenfalle“. Satt geworden sind wir immer.

Shopping
Tja, was soll ich sagen? Ich liebe es zu shoppen! Und da ich ja mit meiner Mutter unterwegs war, musste ich nicht auf meinen Mann Rücksicht nehmen.
Wir haben es trotzdem nicht übertrieben, ein paar mehr oder weniger wichtige / nützliche Sachen gekauft und uns teilweise einfach nur die Augen aus dem Kopf geguckt. Ein Luxusteilchen ist natürlich trotzdem dazwischen gewesen, aber das musste einfach sein….

Ausflüge / Natur
Bei San Francisco denkt man nicht unbedingt an Natur und Tiersichtungen, aber man muss nicht mal aus der Stadt raus um zumindest einen tollen Park (beim nächsten Mal) zu sehen und am Wasser gibt es Seelöwen und Vögel.
Und nur ein kurzes Stück den Highway 1 hinunter finden sich viele State Parks, Monuments und so weiter. Enttäuscht waren wir von Montereys Schmetterlingen – bzw. davon sie nicht gesehen zu haben. Aber so ist halt die Natur und immerhin waren ja zwei Monarchen da. Die Mammutbäume haben uns mammutmäßig beeindruckt und beim nächsten Besuch würden wir gern mehr Zeit dort verbringen.

DIE Brücke
Natürlich kann man darüber streiten, welche Brücke die schönste ist. Für meine Mutter war es immer ein Traum mal zur Golden Gate Bridge zu kommen – und auch beim dritten Mal war sie schwer beeindruckt und bewegt. Es ist schon ein komisches Gefühl ein Objekt, das man aus dem Fernsehen und diversen Berichten kennt nun auf auf einmal live vor sich zu sehen. Das geht mir mit vielen berühmten Sehenswürdigkeiten so, irgendwie fühle ich mich dabei sehr surreal. Wir haben auf jeden Fall dieses Mal die Brücke aus allen möglichen Perspektiven genossen!

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