21.02.20 Anreise, erster Rundgang und ein fauler Sonnenuntergang

Wir treffen uns gegen Mittag am Flughafen in Düsseldorf. In diesem Jahr sind wir nur zu viert, irgendwie haben die anderen alle andere Verpflichungen.

Nachdem wir uns zusammentelefoniert haben, treffen wir uns nach der Sicherheitskontrolle noch auf einen Kaffee, ehe wir zum Gate gehen.
Wir boarden pünktlich und sind auch fix in der Luft.
Schon nach zwei Stunden geht es wieder nach unten und wir landen gegen 15 Uhr auf dem Flughafen von Pisa.

Wir fahren mit dem Verbindungszug zum Hauptbahnhof von Pisa. Leider sehen wir nichts vom Schiefen Turm. Bis der Zug nach Cinque Terre abfährt, haben wir noch eine Menge Zeit. ALso gehen wir im Bahnhof noch eine Kleinigkeit essen. Das Panini ist von der Qualität noch nicht so überzeugend – das lässt uns dann für die folgenden Tage noch Luft nach oben!

Wir steigen in den Zug, der uns nach Riomaggiore bringen soll. Interessanterweise kommen hier in Italien die Züge auf die Minute pünktlich! Und wir werden auch gründlich kontrolliert. Auf dem Weg heute der Schaffner ist echt freundlich, aber da werden wir noch was erleben…..

In Riomaggiore angekommen, schreibe ich an unsere Unterkunft eine WhatsApp. Das war so vereinbart, damit uns jemand am Bahnhof abholt. Nach ein paar Minuten erscheint ein junger Mann, der mit uns den Weg zum Hotel geht. Es geht bergauf, treppab – das hätte ich ohne ihn so nie gefunden, wir hätten bestimmt viel länger gebraucht. Unser Hotel liegt sehr schön direkt am Hafen.

Blick aus dem Hotelfenster

Eine halbe Stunde später treffen wir uns vor dem Hotel um ein bisschen den Ort zu erkunden.

Die Hafengegend gefällt uns schon mal total gut. Auf der einen Seite stehen die berühmten, bunten Häuser und auf der anderen Seite ist das kleine Hafenbecken. Daneben kann man ein paar Stufen hoch laufen und bekommt so einen guten Blick auf die Stadt. Allmählich beginnt die Sonne damit unterzugehen. Und taucht die Umgebung in ein schönes, warmes Licht.

Uns fällt auf, dass viele Geschäfte und Restaurants geschlossen haben. Der Ort ist uns schon fast zu ruhig, da noch nichts los ist.
Wir kommen nach einer Stunde wieder in der Nähe des Hafens an.
Arnd und ich wollten gerne zur blauen Stunde hier fotografieren, während Lars da wenig Lust zu hatte. Also ging Frank mit ihm in ein Restaurant, eine Kleinigkeit trinken. Währenddessen sondierten Arnd und ich schon mal die Lage und gingen am Hotel vorbei die paar Stufen hoch zum ersten Aussichtspunkt. Von hier aus machten wir die ersten Fotos.

Langsam gingen wir runter in Richtung Hafenbecken. Wir wollten in Richtung des Ortes fotografieren, auch wenn der Blick übers Meer auch nicht schlecht war.

Wir überlegten die ganze Zeit, ob wir noch ins Hotel gehen sollten, um unsere Stative zu holen – blieben aber da, weil wir Angst hatten, einen Teil der tollen blauen Stunde zu verpassen. Auf dem Bild unten sieht man unser Hotel rechts vom Hafenbecken – es ist das Gebäude mit den Balkonen.

Wir suchen uns also für die Kameras immer wieder andere Ablagepositionen, was zu ganz – äh – interessanten Vordergrundgestaltungsmöglichkeiten führt. Ist natürlich total gewollt so!

Irgendwann ist der Himmel schwarz und wir gehen am Wasser entlang zum Hotel. Hier treffen wir Frank und Lars, die so langsam Hunger bekommen und nach uns gucken wollen.
Direkt gegenüber des Hotels ist ein Restaurant, das bei google und TripAdvisor richtig gut abschneidet, also probieren wir es aus.
Auf der karte finden wir in erster Linie Meeresfrüchte. Die sind nicht ganz so mein Ding. Ich esse zwar normalen Fisch, mag aber nichts, was irgendwie glibbert. Damit bleiben für mich Nudeln mit Peso. Die sind auch ziemlich lecker. Der Wein ist zwar aus der Gegend, schmeckt uns aber nicht so richtig gut., dafür ist der Nachtisch um so besser. Gesättigt und relativ zufrieden kraxeln wir die Stufen zu unseren Zimmern hoc und fallen ins Bett.

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