26.04.2019 Glasgow

Von Drymen brechen wir direkt nach dem Frühstück auf nach Glasgow. Hier haben wir eine Unterkunft direkt in der Innenstadt in der Nähe des Hauptbahnhofs bekommen. Wir parken den Wagen in einem nahegelegenen Parkhaus und gehen in das Hotel. Trotz unserer frühen Ankunft können wir unsere Zimmer schon beziehen. Wir machen uns schnell „stadtfein“ und erkunden Glasgow.

Unter dem Hauptbahnhof hindurch geht es in die Argyle Street, die sich im weiteren Verlauf zu der Haupteinkaufsmeile von Glasgow wandelt.

Neben den üblich Shops liegen hier auch einige Clubs

und Souvenirshops. Hier ergattere ich noch ein paar Mitbringsel für zu Hause.

Aus der Fußgängerzone geht es dann Richtung Norden zur Kathedrale – hier stehen die Kirschen gerade in voller Blüte

Bevor wir uns die Kathedrale von innen ansehen, geht es erst einmal in die Nekropole. Dieser Friedhof wurde im 19. Jahrhundert von der Glasgower Kaufmannsgilde mit dem Pariser Friedhof Père Lachaise als Vorbild errichtet und ist bis heute „in Betrieb“. Von dort hat man einen schönen Überblick über die Stadt – und durch den Wind riecht man auch die örtlichen Brauereien.

Vom Friedhof geht es in die Kathedrale

Auf dem Vorplatz steht ein Denkmal für einen der berühmtesten Söhne der Stadt: David Livingston, den Missionar und Afrikaforscher.

Auf dem weiteren Weg durch die Stadt sehen wir vor dem Museum of Modern Art ein weiteres Denkmal, das des Duke of Wellington. Seit etlichen Jahren ist es üblich, dass dieser eine Pylone auf dem Kopf trägt. Diese wird, obwohl die Stadt sie regelmäßig entfernt, immer wieder von Unbekannten neu aufgesetzt.

Nach einem kleinen Mittagessen (bei mir gab es Poutine mit Mac&Cheese) und einem Besuch im Lighthouse mit Blick über die Innenstadt geht es wieder zurück ins Hotel.

Nach einer kurzem Rast – immerhin sind wir heute schon einige Kilometer gelaufen – machen wir uns mit der U-Bahn in Richtung Hillhead auf. Hier liegt die berühmte Ashton Lane, die angesagte „Fressmeile“ des Glasgower West Ends. Im trüben Nachmittagswetter finden wir sie eher enttäuschend.

Über die B808 und die Argyle Street wandern wir an der Kunstgalerie vorbei zum River Clyde.

Leider ist das Wetter immer noch bedeckt, so dass die schönen Aufnahmen mit dem Sonnenuntergang am Wasser bis zu unserer nächsten Reise nach Schottland warten müssen.

Nach einer Pause im Hotel begeben wir uns durch das pulsierende Glasgower Nachtleben auf die Suche nach einer Essgelegenheit. Da es Samstag Abend ist, ist ohne Reservierung in den meisten Restaurants und Pubs nur mit einer langen Wartezeit ein Tisch zu bekommen. Im Wagamama bekommen wir schließlich doch noch etwas. Hier schmeckt es allen und wir gehen satt und zufrieden wieder ins Hotel.

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