14.07.2018 Flug und erster Abend in Seattle

Direkt am ersten „Urlaubssamstag“ geht es los.
Meine Mutter ist schon am Freitag zu uns gekommen, so dass wir dann am Samstag gemeinsam nach Frankfurt fahren können.
Mein Koffer ist schön leicht, damit das ein oder andere Andenken noch hineinpasst. Dafür ist der Handgepäckrucksack etwas schwerer, da ich auf Weißkopfseeadler hoffe und deswegen auch meine guten Teleobjektive dabei habe. Außerdem meine neue Kamera, die ich im Urlaub direkt auf Herz und Nieren testen möchte – eine Sony Alpha III.
Frank fährt mit uns im Zug nach Frankfurt, was für uns alle genau so lange dauert wie eine Autofahrt – und man kann sich unterhalten, aufstehen und rumlaufen….
Während der Fahrt lese ich noch ein wenig in den Fotoreiseführern für Washington und Oregon, nebenbei notiere ich mir ein paar spannende Trips.
Wir kommen pünktlich in Frankfurt an, bringen unser Gepäck zum Check – in und geben es auf.
Wir setzen uns noch ein wenig in ein Starbucks und trinken Kaffee.
Da der Flieger erst um 14:25 abheben soll, ist der Tag recht entspannt verlaufen, wir sind auch nicht zu müde. gegen 13 Uhr verabschiede ich mich für die nächsten 2 1/2 Wochen von meinem Mann und wir passieren die Security.

Pünktlich heben wir ab und fliegen gen Westen. Während des Fluges schlafe ich viel. Da mir die drei freien Filme des Board – Entertainments nicht zusagen, schaue ich auf dem iPad noch mal die Twilight – Filme als Einstimmung.

Wir landen recht pünktlich in Seattle, die Immigration geht sehr zügig und wir sind ratz fatz am Kofferband. Nachdem auch beide Koffer da sind, fahren wir mit dem Bus zu den Mietwagenfirmen. Wir haben bei thrifty einen Mittelkasse SUV gebucht.
In der choiceline stehen zwei Ford und ein Jeep – ich entscheide mich für den Ford Escape. Er ist jünger, außerdem fahren wir zu Hause auch Ford und so denke ich, dass ich mich schnell an die Handhabung gewöhnen werde.
Die Dame am Schalter meinte, wir würden wegen einer Baustelle recht lange nach Seattle brauchen, aber wir kommen gut durch und sind nach knapp 25 Minuten im Hotel. Es ist das
Grove West Seattle, das zwar nicht ganz zentral liegt, aber dafür einen kostenlosen Parkplatz hat und mit dem Bus ist man schnell in der Innenstadt.
Gegen 18 Uhr haben wir die Koffer im Zimmer und diese grob ausgepackt. Ich schaue nach, wo es das nächste Denny’s gibt – in Richtung Innenstadt. Da wir beide noch fit sind, hüpfen wir ins Auto und fahren los.
Nachdem ich meine üblichen Zesty Nachos gegessen habe, eine Cola light hatte und pappsatt bin – sind wir beide noch immer relativ wach. Also beschließen wir, noch zum Kerry Park zu fahren, um dort den Sonnenuntergang zu fotografieren.
Ich finde ganz gut hin, nur die Parkplazsuche gestaltet sich ein wenig schwierig. Aber nachdem wir gut geparkt haben (Rückfahrtkamera sei Dank), steigen wir aus und begucken uns den „Park“. Irgendwie habe ich mir den größer vorgestellt – aber egal, die Aussicht ist toll.

Und voll ist es… aber klar, es ist ja auch ein Samstag Abend, tolles Wetter – Herz, was willst Du mehr?
Ich mache einige Fotos, quatsche nett mit den Umstehenden Fotografen und merke gar nicht, wie die Zeit vergeht.

Gegen halb zehn mache ich das letzte Bild und packe zusammen. Wir fahren zurück zum Hotel und mir geht durch den Kopf, dass ich das eine Foto, welches ich mir fest vorgenommen habe, nun heute schon gemacht habe.
Das lässt ja Raum im Kopf für neue Ideen 

:mrgreen:

Wir fallen müde und glücklich ins Bett und schlafen direkt ein (nachdem ich mit Frank per WhatsApp telefoniert habe)

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