Der Tag beginnt ungewohnt entspannt. Es regnet, also stehen wir nicht besonders früh auf, sondern schlafen aus und frühstücken in aller Ruhe in unserer Hütte. Diese isländischen Hütten sind einfach praktisch: eine richtige kleine Küche, genug Platz, alles gemütlich. Draußen hängt der Himmel tief, drinnen ist es warm und ruhig – ein guter Start.
Wir stehen früh auf. Der Morgen ist still, noch ein wenig grau, und bevor wir richtig in den Tag starten, gehen wir zuerst zu unseren Pferdenachbarn. Sie stehen ruhig auf der Koppel, lassen sich nicht aus der Ruhe bringen, schauen kurz hoch und widmen sich dann wieder dem Gras. Es ist einer dieser kleinen Momente, die den Tag langsam beginnen lassen und einen sofort runterfahren.
Wir stehen an diesem Morgen früh auf. Das Wetter ist grau, die Wolken hängen tief, und es ist deutlich nebliger als an den Tagen zuvor. Bevor es richtig losgeht, fahren wir noch zu der kleinen Hofskirche in der Nähe. Wir schauen uns dort in Ruhe um, gehen über das Gelände und machen Fotos. Durch den Nebel wirkt alles noch einmal ruhiger und abgeschiedener als ohnehin schon.
Der Morgen begann ganz unspektakulär – und trotzdem typisch für einen unserer Roadtrip: es ging zum Vatnajökull, nicht für eine Wanderung oder eine Gletscherzunge, sondern schlicht zum Waschen. Reisealltag eben. Während draußen der größte Gletscher Europas in aller Ruhe lag, drehten sich drinnen die Trommeln. Ein seltsamer, aber schöner Kontrast: brodelnde Waschmaschinen vor der Kulisse aus Eis, Bergen und weiter Landschaft. Wir blieben natürlich nicht bei der Waschmaschine, sondern sahen uns schon mal in dem Nationalpark um.
Heute soll es weitergehen und wir werden Vik verlassen. Es geht weiter die 1 entlang zu einem unserer Hauptziele. Aber vorher verabschieden wir uns von den Puffins. Ich mache ein Erinnerungsfoto des Hotels.
Als wir morgens wach werden, wollen wir die Gunst der Stunde nutzen und noch mal zu den Papageitauchern fahren. Denn wenn sie gestern Abend da waren, werden sie jetzt vielleicht auch an Land sein, ehe sie den Tag auf dem Meer verbringen, Sandaale fangen und die Kleinen füttern. Also springen wir aus dem Bett und fahren die paar Kilometern zum Dyrholaey. Wir haben tatsächlich Glück und sehen noch viele Tiere.
Heute stehen wir wieder recht früh auf, da es hier an der Südküste so viel zu sehen gibt und wir das was wir schaffen auch relativ entspannt sehen wollen.
Die Landschaft ist zwar nebelverhangen, aber definitiv spektakulär.
Wir schlafen so halbgut in dem Appartement. Es ist ziemlich warm durch die permanente Bodenheizung, aber in der Nähe des offenen Fensters ist es recht kalt, bzw. es kommt nachts eiskalte Luft hinein. Wir stehen früh auf und frühstücken – heute soll es nach Landmannalaugar gehen, ein Hochlandgebiet das relativ einfach zu erreichen ist – im Vergleich zu anderen Gegenden im Hochland, für die man mehrfach mit dem Wagen durch Flüsse fahren muss. Das Problem dabei ist, dass wir als Touristen damit Null Erfahrung haben und due Flusstiefe nicht unbedingt sichtbar ist. So sind wohl schon einige Mietwagen auf der Strecke – äh im Fluss – geblieben. Gegen 9 Uhr klingelt es an unserer Tür – Michale und Michaela, die auch gerade auf Island sind stehen vor der Tür. Wir haben uns für heute verabredet, die Tour gemeinsam zu unternehmen. Da wir das bequemere Auto haben, fahren wir mit unserem RAV 4. Nach gefühlten 200 m halten wir an und bewundern ein isländisches Hinweisschild:
Irgendwie habe ich in der letzten Nacht gar nicht gut geschlafen. egal wann ich wach werde, es ist hell im Zimmer. Nicht taghell, da ja die Jalousien zugezogen sind, aber am Rand fällt genug Licht durch, um die Zimmer recht hell zu machen. Und mich empfindliches Pflänzchen stört das natürlich in meinem Schönheitsschlaf. Aber natürlich schlafe ich gegen Morgen noch mal so richtig fest ein und werde entsprechend nur schlecht wach – ich fühle mich wie ein Zombie.
Nach dem Frühstück wollen wir uns erst mal noch ein wenig in der Innenstadt umgucken, da wir ja gestern relativ früh zum Vulkan gefahren sind. Als gehen wir noch einmal in Richtung Hallgrimskirkja.
Wir schlafen tief und fest und werden relativ früh wach. Da wir heute einiges vorhaben, gehen wir schnell zum Frühstück. Das Frühstück gibt es in der Lobby. Es ist ein großes Buffet aufgebaut mit allem was man sich vorstellen kann. Es gibt verschiedene Sorten Brot, Brötchen, Aufschnitt, Müsli und Skyr, dazu diverse Sorten Fisch. Von Skyr haben uns Freunde vorgeschwärmt der soll hier ganz anders schmecken als zu Hause. Da ich sowieso gerne so Quark Speisen esse, probiere ich ihn. Was soll ich sagen ich bin total begeistert. Es schmeckt einfach cremig und lecker.