02.03.2019 Ein Tag an der Amalfiküste

Wir treffen uns um 7 Uhr zum Frühstück in einem Nebenraum der Lobby. Das Frühstück ist für italienische Verhältnisse sehr üppig: Brot, Brötchen, Kuchen, Müsli, Wurst, Käse und diverse Eierspeisen. Und natürlich gibt es Kaffee aus dem Vollautomaten!
Um halb 9 sitzen wir dann mit unseren Fotorucksäcken in der Lobby und warten auf unseren Fahrer. Der erscheint auch pünktlich und stellt sich als Alexander vor. Wir haben noch so recht keinen Plan für den Tag, wir wären nur gern gegen Abend zur blauen Stunde in Positano.
Als erstes Ziel schlägt Alexander die Villa Rufolo vor, um sich dann von dort aus wieder Richtung Norden an der Küste entlang zu arbeiten. Unterwegs halten wir an, um die Aussicht auf Neapels Umland zu genießen:

Nachdem wir unterwegs noch ein paar Mal für Bilder angehalten haben, erreichen wir die Villa Rufolo. Die Gebäude sind nett anzusehen, aber der Blick auf die Gärten und weiter zur Küste ist unschlagbar toll. So allmählich macht sich bei mir Urlaubsstimmung und mediterranes Flair breit.

Villa Rufolo

Nach einer Stunde treffen wir uns wieder mit unserem Fahrer. Da der Weg nun recht kurvig wird und Alexander durch seine Fahrweise zeigt, wie gut er die Gegend kennt, muss ich nun vorne sitzen, sonst wird mir schlecht.
Als nächstes fahren wir in den Ort Amalfi, um uns hier unter anderem den Dom von Amalfi anzusehen. Wir laufen zunächst ein wenig am Strand entlang und bewundern den Ausblick auf das Meer in die eine und auf die Berge direkt in die andere Richtung.

Amalfi

Wir schlendern ein wenig die Hauptstraße hinauf und hinunter, ehe wir die Stufen zum Dom hochsteigen. Zuerst gehen wir durch den angeschlossenen Klostergarten, ehe wir durch die Katakomben in den Dom gelangen. Das Gebäude ist wirklich sehr, sehr beeindruckend und ich verbringe einige Zeit damit, die Decken und das bunte durch die Fenster fallende Licht zu bewundern.

Wir schwingen uns wieder ins Auto und fahren weiter die Küste entlang Richtung Positano. Unterwegs halten wir um diese kleine Badebucht zu bestaunen.

Kurz danach sehen wir dieses Miniaturen – Wunderland. Hier haben die Bewohner des nächsten Ortes einen Teil der Küste in Klein nachgebaut. Alles ist so klein und liebevoll!

Als wir um eine Kurve biegen und schließlich Positano so an den Hang gekuschelt sehen, sind wir alle hin und weg. Genau so habe ich mir die Amalfiküste vorgestellt!

Nachdem wir uns von dem Anblick losgerissen haben, fahren wir in den Ort hinein. Wir gehen an den Strand und ein paar Meter den Strandweg entlang.

Es gefällt uns hier sehr gut. Die Temperaturen sind super angenehm, eigentlich müssten wir mal zu einem Wanderurlaub wiederkommen. Nur ob ich hier Auto fahren möchte, weiß ich noch nicht. Das ist schon ganz schön abenteuerlich!

Kurz vor Sonnenuntergang steigen wir wieder ins Auto und fahren ein paar Meter aus dem Ortszentrum heraus. Dort stellen wir unsere Stative und Ministative auf und neben eine kleine Mauer und fotografieren den Ort, bis die Speicherkarten glühen.

Am Hotel angekommen wollen wir noch mal in die Pizzeria gehen, in der wir am Donnerstag waren. Aber es ist wahnsinnig voll, wir müssten mindestens 45 Minuten lang warten. Also schauen wir bei TripAdvisor, was es sonst noch in der Gegend gibt. Wir laufen ein paar Minuten zu einer anderen Pizzeria. Hier ist es zwar auch voll, aber wir bekommen immerhin einen Sitzplatz. Das Ganze hat den Charme einer Bahnhofshalle: weiß gekachelte Wände, riesige Räume. Alles ist voller lauter, lebhafter Italiener und die Fliesen verstärken den Hall. Nach dem Bestellen bekommen alle in kurzer Zeit ihre Pizza, die sogar noch preiswerter ist als die in der Pizzeria Populo. Nur ich muss warten. Also bestelle ich noch mal, da meine Pizza vergessen wurde. Nachdem dann alle fertig sind, bestelle ich zum 3. Mal – und bekomme nach insgesamt 30 Minuten endlich was zu Essen. Immerhin ist da Essen superlecker, das Bier schmeckt auch und ich muss nicht bezahlen!
Wieder im Hotel trinken wir einen Absacker, ehe wir schlafen gehen.

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