Fazit

Hier unser Fazit für diese Reise in den Südwesten der USA

Die Route

Als wir die Route geplant haben, standen nur ein paar Eckpunkte fest: Zion, Grand Canyon, Page. Da Frank – bis auf Las Vegas und den Zion – diese Ecke noch nicht kannte, war klar, dass es eine Mischung aus Ersttäterroute und unbekannteren Wanderungen werden sollte. Eigentlich wollten wir auch nach Las Vegas fliegen, haben uns aber auf Grund des um 200€ p.P. günstigeren Fluges für Los Angeles entschieden. Dadurch kam der Joshua Tree NP mit auf den Plan. Wir sind mittlerweile auf dem Stand, dass wir eh regelmäßig in die USA fliegen – daher lassen wir uns lieber an den einzelnen Orten mehr Zeit und verzichten auf ein Ziel. Somit waren wir nicht im Bryce Canyon, in dem wir auch gerne mal ein paar Tage wandern würden. Durch meinen Job können wir uns den Urlaub auch nicht so legen wie wir wollen, sondern müssen uns nach den Vorgaben richten. 
Aber so ergab sich letzten Endes eine entspannte Route mit eigentlich nur einem längeren Fahrtag am Ende. 

Die Hotels

You get what you pay for – das war uns von vornherein klar, und so war es auch in diesem Urlaub. Gebucht waren mehrere Super 8(LA, Page), America’s best Value Inn (29 Palms), die Yavapai Lodge, the View, Pioneer Lodge (Springdale), das Main Street Station in Las Vegas und das Dunes Inn Sunset in Hollywood. Die Motels waren alle ok, im Prinzip sauber, das Frühstück ok. Aber da wir uns ja eh nur nachts in den Motels aufhalten, ist das auch ok so. Wichtig ist halt ab und an eine Waschmaschine. Das View stach natürlich heraus in Bezug auf Komfort und Umgebung. Das haben wir auch am Preis gemerkt, würden es aber wieder so buchen. Während wir die Reise zusammenstellen, achten wir auf die Entfernung zu den Parks und das Preis- Leistungsverhältnis. Frühstück sollte sein, ebenso ein kostenloser Parkplatz und WLAN. 

Das Wetter

Hier war alles bei – vom Schnee am Grand Canyon bis zu 30° in Los Angeles. Wind und Kälte am Joshua Tree, Regen auf der Route 66 und Frühling, Herbst und Sommer an einem Tag im Zion. Dafür war es eigentlich nie zu heiß und wir konnten zumindest immer raus und was unternehmen. Auf Grund der flexibleren Zeiten vor Ort kann auch mal was verschoben werden und fällt dann nicht komplett dem Wetter zum Opfer. 

Sehenswürdigkeiten

Hier hatten wir echt Glück und haben viele Highlights erlebt. Da wir beide nicht komplett auf Stadt oder Natur festgelegt sind, können wir auch Tage in Los Angeles oder Las Vegas genießen. Wobei unser Fokus schon auf der Natur und Wanderungen liegt – aber ich geh halt auch gerne mal Shoppen und Beides war so für uns gut aufgeteilt. 
Es fällt schwer, sich auf persönliche Highlights fest zu legen, denn alles hatte seinen Reiz. Sowohl der Joshua Tree Park, der angenehm leer und toll zu laufen war; der Grand Canyon mit seiner atemberaubenden Tiefe; das Monument Valley mit den beeindruckenden Felsen; der Horseshoe Bend; die faszinierenden Antelope Canyons und Slot Canyons und natürlich der Zion – mit einer meiner Lieblingsparks. Aber auch das unglaubliche LA (das tatsächlich so aussieht wie im Film) und das immer wieder surreale Las Vegas haben uns gepackt. Die Seven Magic Mountains hätten wir jetzt nicht gebraucht, waren aber für sich genommen auch eine Erfahrung und liegen ja am Weg. 

Wanderungen

Nachdem ich ja jahrelang geraucht habe, habe ich jahrelang die Folgen gespürt: 
Kurzatmigkeit, Herzrasen, roter Kopf. Besonders wenn sich die Strecke leicht oder stärker bergan zog, hatte ich riesige Probleme. Und das, obwohl ich recht regelmäßig Sport mache. Deswegen haben wir auch Wanderungen rausgesucht, die nicht zu schwer sind. So allmählich wird dies nun besser, und schon im Sommerurlaub kam ich ganz gut zurecht. Dies hat sich nun im Herbst weiter bestätigt, so dass wir auch für die kommenden Urlaube entsprechende Strecken planen können. 
Das Highlight war der hike zur Subway, auch der Weg dorthin ist wunderschön – und das Ziel toppt natürlich noch mal alles. Angel’s Landing sollte ein Highlight werden – und wurde mein persönliches Drama. Nur ein Tag als Zeitfenster, Regen, abgebrochen. Im Vorfeld immer die Unsicherheit, ob der Weg geöffnet ist oder nicht. Nächstes Jahr werde ich wohl zweimal im Zion sein und mir dann vorher Mitwanderer suchen. Immerhin habe ich es recht fix zu Scout’s Lookout geschafft. Jede Wanderung war ein Highlight für sich, ich würde keine als nicht lohnend einstufen. 

Essen

Gefrühstückt haben wir eigentlich immer in der jeweiligen Unterkunft. Bei einigen war Frühstück inkludiert, auch wenn es das typische amerikanische Motelfrühstück war. Am Grand Canyon und im Monument Valley war es zwar nicht im Preis enthalten, dafür war es qualitativ aber deutlich besser. In LA hatten wir in beiden Motels kein Frühstück. Für Mittags hatten wir uns meistens Bagel und Käse geholt, abends waren wir fast immer Essen. Hier haben wir auf teure Restaurants verzichtet und waren in der Regel im Diner. So haben wir mehr Geld für andere Ausgaben oder zum Shoppen. 

Auto / Flug

Den Mietwagen haben wir über billiger mietwagen gebucht, Vermieter vor Ort war thrifty. Zwei Fahrer waren auch direkt eingebucht. Annahme und Abgabe waren problemlos, für die 14 Tage haben wir 388€ bezahlt. Mit dem Auto waren wir sehr zufrieden, abgesehen vom Umgang des Vermieters mit unserem Motorwarnlicht. Da hätten wir uns schon etwas mehr Aufmerksamkeit bzw. Hilfsbereitschaft gewünscht. Wir hätten in St. George nicht das Auto tauschen können, da es keins gab. Ob es einen Wagen in einer anderen Klasse gegeben hätte, wissen wir nicht. Wir hätten auf eigene Kosten nach Flagstaff fahren können, aber das wäre pro Strecke 130 mi Umweg gewesen. Die nächste Möglichkeit war dann Las Vegas, aber für den einen Tag fanden wir das dann auch zu umständlich – man hat ja roadside assistance (no risk, no fun).
Der Flug mit American Airlines war über Elumbus gebucht und lag bei 760€ pro Person. Die Flüge liefen komplett problemlos, keine Sprints, halbwegs ruhige Mitreisende, kostenloses Upgrade auf Economy Plus beim Hinflug. Nur die Sucherei auf dem Hinweg in Düsseldorf war nicht so toll. 

Ganz zum Schluss

Wir möchten uns ganz herzlich bei jedem Einzelnen von Euch bedanken. Es hat Spaß gemacht, mit Euch gemeinsam diesen Urlaub noch einmal zu erleben und euch an unseren Erlebnissen teil haben zu lassen!

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