24.07.2018 Ausflug zur Columbia River Gorge

Heute wollen wir uns ein wenig in der Umgebung von Portland umschauen. Da es hier unendlich viele Möglichkeiten gibt, etwas zu unternehmen, haben wir vorher im Internet und diversen Reiseführern ein wenig geguckt. Entschieden haben wir uns dann, die Route 30 Richtung Osten zu fahren, entlang dem Columbia River. Zuerst geht es über die Interstate, aber man kann ab Troutdale den Highway nehmen, der ist landschaftlich sehr schön. Teilweise sind Interstate 84 und der Highway 30 identisch. Wir fuhren erst mal durch bis zum Rowena Overlook.

Wir genossen den Ausblick – Wahnsinn, wie tief der Fluss hier die Gorge gebildet hat – Washington State ist sehr nah und gleichzeitig sehr weit weg. In der Ferne scheint es zu brennen, aber wir bekommen nicht mehr heraus, ob dies ein beabsichtigtes Feuer war oder nicht.

Wir fahren weiter durch den Mayer State park, steigen mal hier und mal da aus und schlendern immer ein bisschen umher. Ich bin heute irgendwie fotofaul, deswegen gibt es hiervon leider keine Bilder.

gegen Mittag bekommen wir Hunger und suchen einen Ort, in dem wir Essen gehen können. Da wir bereits ein ganzes Stück wieder Richtung Potland gefahren sind, befinden wir uns außerhalb jedes Ortes. Es gibt zwar die Imbissbuden an den Parkplätzen der Aussichtspunkte, aber danach ist uns irgendwie nicht. Zu guter Letzt finden wir immerhin eine Eisdiele, das Eis ist selbst gemacht und superlecker. Am Tisch nebenan sitzt ein Motorradfahrer, seine BMW steht neben unserem Auto. Wir kommen ins Gespräch, und er schwärmt von der deutschen Ingenieurskunst, den tollen Motorrädern und wünscht sich, einmal auf einer Autobahn so richtig Gas geben zu können. Leicht grinsend erkläre ich ihm, dass er dafür recht früh oder spät am Tag starten muss, da wir auch in Deutschland durchaus wissen, was ein Stau ist und viele Strecken einfach voll sind. Als wir au die Berufe zu sprechen kommen, erzählt er uns, dass er Marihuana anbaut. Ich verschlucke mich fast an meinem Eis und muss mich sehr beherrschen, möglichst cool zu reagieren. Meine Mutter überlegt – zumindest für mich ersichtlich – ob sie ihn richtig verstanden hat, schaut mich fragend an und sieht an meiner Reaktion, dass sie durchaus richtig liegt.

Er schwärmt ein wenig von den Vorteilen des Marihuana gegenüber dem Alkohol, ehe wir aufbrechen und zu den Multnomah Falls fahren.

Wir schauen uns die Fälle von unten und oben in aller Ruhe an. Ich habe nur keine Lust, mein Stativ aus dem Auto zu holen, um eine Langzeitbelichtung zu versuchen, also muss ich die Kamera so möglichst ruhig halten.

Da meine Mutter immer noch Hunger hat, holt sie sich am Imbiss einen Corn Dog, den sie ganz genüsslich vertilgt. Leider ist ein großer Teil der historischen Strecke gesperrt, deswegen machen wir uns wieder auf den Weg zurück in Richtung Portland.

In Troutdale machen wir noch einen kurzen Stopp bei den Outlets. Mir geht so langsam der Gürtel kaputt, da sich eine Schraube der Schnalle gelöst hat. Da ich nicht ohne Hose dastehen möchte, hole ich mir hier einen neuen Gürtel (und zwei Paar Schuhe).

Eine Sache gibt es dann noch, die ich in Portland gerne tun möchte – ich möchte zu den viel gepriesenen Voodoo Doughnuts! Und tatsächlich liegt eine Filiale auf dem Weg. Da dies nicht in der Innenstadt ist, kommen wir auch recht schnell an die Reihe, obwohl es hier auch anders zugehen kann – vermute ich auf Grund der Aufsteller, um die Schlange an Wartenden zu regulieren. Die Doughnuts sind absolut lecker und sehr, sehr mächtig. Aber egal, so etwas essen wir ja nicht sehr oft.

Wir bringen das Auto zurück zum Hotel und laufen wieder zu Pizza Schmizza, heute können wir sogar nach Karte bestellen. Wir essen Salat und eine kleine Portion Nudeln, trinken ein, zwei Bier und schlendern zurück ins Hotel, um schlafen zu gehen.

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