05.03.2019 Kathedrale von Neapel, Sotteranea und Rückflug

Unglaublich, dass heute schon unser letzter Tag hier ist!

Zum Glück fliegen wir erst gegen Nachmittag, so dass wir noch ein wenig Zeit haben. Nach einem frühen Frühstück gehen wir zunächst in einem gut sortierten Supermarkt in der Nähe einkaufen. Nudeln, Kekse und weitere italienische Köstlichkeiten landen in unseren Körben. Nachdem wir diese in unseren Koffern verstaut haben, checken wir aus und lassen unser Gepäck im Hotel. Zunächst gehen wir zur Cattedrale di San Gennaro. Der Vorplatz ist recht klein, so wirkt die Kathedrale riesengroß. Wie groß sie wirklich ist, sehen wir dann im Inneren.

Nach der Besichtigung der Kathedrale steht dann die Besichtigung des „richtigen“ Sotteranea auf unserem Plan. Dazu schlendern wir erst mal wieder durch die Krippenstraße und stellen uns dann vor dem Eingang in die Schlange.

Hier wird zunächst nach Sprachen der Führung vorsortiert. Wir entscheiden uns für Englisch, denn das verstehen wir alle gut und nachdem wir ein paar Fetzen Deutsch gehört habe, sind wir mit unserer Entscheidung sehr zufrieden.

Direkt nach dem Eingang geht es viele Stufen in die Tiefe. Hier unten ist vor Jahrhunderten ein Höhlenlabyrinth entstanden, das sehr lange vergessen war und nur durch einen Brand wiederentdeckt wurde.

Manche Abschnitte sind sehr eng und dunkel, wir bekommen eine Kerze und müssen seitlich durch die Gänge gehen.

Zum Teil forschen hier auch Universitäten an Pflanzen und die Auswirkungen des Entzugs von künstlichem Licht.

Nach einer guten Stunde sind wir wieder über der Erde. Der 40 m lange Treppenanstieg hatte es durchaus in sich! Wir bekommen noch ein weiteres Haus gezeigt, in dem sich alte Höhlen verbargen, dies ist aber eher nicht so spannend. Durch die Krippenstraße gehen wir dann langsam zurück in unser Hotel.

Wir werden von Guiseppe und noch einem Fahrer abgeholt und zum Flughafen gefahren – immerhin hat das geklappt! Nach dem Reinfall gestern hätte es mich nicht gewundert, wenn sie diese Tour vergessen hätten. Aber auch heute ist Alexander nicht dabei, und aus den Gesprächen der Fahrer entnehmen wir, dass sein Termin gestern länger dauert und auch bereits seit ein paar Tagen geplant war. Prinzipiell ist das ja auch ok so, aber warum hat er uns das dann nicht direkt gesagt? Und er konnte wesentlich besser Englisch als seine Kollegen.
Nun, egal.
Wir kommen gut am Flughafen an und fliegen pünktlich zurück nach Hause.
Dies war bereits unsere 8. Karnevalsflucht- und es wird bestimmt nicht die letzte sein!

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