Am nächsten Tag fahren wir von unserer Unterkunft noch einmal nach Akureyri. Schon von der anderen Fjordseite aus haben wir einen richtig schönen Blick auf den Ort, bevor wir unser erstes Ziel ansteuern: das Weihnachtshaus etwas außerhalb der Stadt.


Fotografie, Reisen und mehr
Am nächsten Tag fahren wir von unserer Unterkunft noch einmal nach Akureyri. Schon von der anderen Fjordseite aus haben wir einen richtig schönen Blick auf den Ort, bevor wir unser erstes Ziel ansteuern: das Weihnachtshaus etwas außerhalb der Stadt.

Wir stehen am 18. Juli wirklich früh auf, denn heute liegt viel Strecke vor uns. Ein kurzer Blick auf die typisch isländischen Straßenschilder erklärt, warum man sich hier zumindest in der Nähe kaum verfährt: Jedes einzelne Haus ist darauf abgebildet – sehr übersichtlich. Allerdings stelle ich mir jetzt das Ganze mal in Neuss vor – und wie lang dann die Rotphasen an den Ampeln sein müssten…

Der Tag beginnt ruhig. Beim Frühstück haben wir den Kopf schon bei dem, worauf wir uns besonders freuen: Reiten auf Islandpferden. Unsere Wirtin hatte uns im Vorfeld ein kleineres Gestüt in der Nähe empfohlen – bewusst nicht eines der großen, sehr touristischen. Und wir haben Glück mit dieser Entscheidung.

Der Tag beginnt mit einem dieser Momente, für die man Island liebt: strahlend blauer Himmel, klare Luft und absolute Ruhe. Während wir das Auto vor unserer Hütte beladen, machen wir ein Panorama – es zeigt eindrucksvoll, wie einsam diese Hütten eigentlich liegen. Genug Abstand zu den Nachbarn, weiter Blick über die isländische Landschaft und trotzdem alles gut erreichbar. Ein perfekter Start in den Tag.


Der Tag beginnt ungewohnt entspannt. Es regnet, also stehen wir nicht besonders früh auf, sondern schlafen aus und frühstücken in aller Ruhe in unserer Hütte. Diese isländischen Hütten sind einfach praktisch: eine richtige kleine Küche, genug Platz, alles gemütlich. Draußen hängt der Himmel tief, drinnen ist es warm und ruhig – ein guter Start.
„14.07.2021 Seyðisfjörður, Bakkagerði und viel Landschaft aus dem Auto“ weiterlesenWir stehen früh auf. Der Morgen ist still, noch ein wenig grau, und bevor wir richtig in den Tag starten, gehen wir zuerst zu unseren Pferdenachbarn. Sie stehen ruhig auf der Koppel, lassen sich nicht aus der Ruhe bringen, schauen kurz hoch und widmen sich dann wieder dem Gras. Es ist einer dieser kleinen Momente, die den Tag langsam beginnen lassen und einen sofort runterfahren.

Wir stehen an diesem Morgen früh auf. Das Wetter ist grau, die Wolken hängen tief, und es ist deutlich nebliger als an den Tagen zuvor. Bevor es richtig losgeht, fahren wir noch zu der kleinen Hofskirche in der Nähe. Wir schauen uns dort in Ruhe um, gehen über das Gelände und machen Fotos. Durch den Nebel wirkt alles noch einmal ruhiger und abgeschiedener als ohnehin schon.


Der Morgen begann ganz unspektakulär – und trotzdem typisch für einen unserer Roadtrip: es ging zum Vatnajökull, nicht für eine Wanderung oder eine Gletscherzunge, sondern schlicht zum Waschen. Reisealltag eben. Während draußen der größte Gletscher Europas in aller Ruhe lag, drehten sich drinnen die Trommeln. Ein seltsamer, aber schöner Kontrast: brodelnde Waschmaschinen vor der Kulisse aus Eis, Bergen und weiter Landschaft. Wir blieben natürlich nicht bei der Waschmaschine, sondern sahen uns schon mal in dem Nationalpark um.
„11.07.2021 Ein erstes Schnuppern mit dem Vatnajökull und ein langer Tag am Jökulsárlón“ weiterlesenHeute soll es weitergehen und wir werden Vik verlassen. Es geht weiter die 1 entlang zu einem unserer Hauptziele. Aber vorher verabschieden wir uns von den Puffins. Ich mache ein Erinnerungsfoto des Hotels.

Als wir morgens wach werden, wollen wir die Gunst der Stunde nutzen und noch mal zu den Papageitauchern fahren. Denn wenn sie gestern Abend da waren, werden sie jetzt vielleicht auch an Land sein, ehe sie den Tag auf dem Meer verbringen, Sandaale fangen und die Kleinen füttern. Also springen wir aus dem Bett und fahren die paar Kilometern zum Dyrholaey.
Wir haben tatsächlich Glück und sehen noch viele Tiere.
