29.07.2021 Der letzte Tag auf Snæfellsnes

Am 29.07. starten wir den Tag und fahren zunächst an die Südküste der Halbinsel Snæfellsnes. Unser erstes Ziel ist die Bucht Ytri‑Tunga – genau die Stelle, an der man oft Tiere sieht. Und wir haben wirklich Glück: Überall Vögel, dazu entdecken wir sogar eine Robbe. Wir bleiben eine ganze Weile, fotografieren, beobachten und genießen einfach die Szenerie. Besonders schön ist auch der Blick in die andere Richtung: diese typisch isländische Landschaft mit Bergen, Wasserfällen, saftigen Wiesen und dem Strand davor.

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28.07. 2021 Der Süden vom Westen – Snæfellsnes

Am Morgen machen wir uns direkt auf den Weg zu der wohl bekanntesten Fotolocation der Halbinsel: dem Kirkjufell mit dem davorliegenden Kirkjufellfoss.

Vom Parkplatz aus laufen wir zunächst oberhalb des Wasserfalls entlang, verschaffen uns einen Überblick und suchen dann gezielt den Spot für das klassische Foto. Stative werden aufgebaut, Einstellungen ausprobiert und immer wieder angepasst. Wir nehmen uns bewusst Zeit, um mit Langzeitbelichtung zu arbeiten, damit das Wasser weich verläuft und die Szene diese ruhige, fast schon gemalte Wirkung bekommt.

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27.07.2021 Weiterfahrt nach Snæfellsnes

Am 27.7. wachen wir das letzte Mal in den Westfjorden auf, packen unsere Sachen zusammen, frühstücken noch und machen uns dann auf den Weg. Bevor wir die Westfjorde aber endgültig hinter uns lassen, halten wir noch einmal bei so einer kleinen örtlichen Berühmtheit an: dem alten amerikanischen Flugzeug bei Hnjótur in Örlygshöfn. Dort gibt es ein kleines Museum, und draußen steht tatsächlich ein ausgemustertes US-Navy-Flugzeug, ein alter Douglas-Typ, der heute einfach etwas schräg und ziemlich fotogen in der Landschaft steht.

Da wir in der Gegend ja schon mehrmals vorbeigefahren sind, wollen wir uns das nun doch noch einmal in Ruhe ansehen. Überall stehen alte, verrostete Sachen herum, und das ist genau diese Art von Motiv, die wir beide manchmal ganz gern mögen. Also laufen wir ein bisschen herum, schauen uns alles an und fotografieren natürlich auch.

Danach fahren wir los und verlassen die Westfjorde. Unser Hotel war, wenn ich das richtig zuordne, wohl in Patreksfjörður, und das nächste Ziel war dann Stundarfríður südlich von Stykkishólmur auf Snæfellsnes. Stundarfríður liegt etwa 12 Kilometer außerhalb von Stykkishólmur, also schon ein gutes Stück weiter südlich beziehungsweise südöstlich unseres Startpunkts.

Viel mehr ist dieser Tag dann ehrlich gesagt auch gar nicht. Wir fahren lang, lang, lang an der Südküste der Westfjorde entlang, steigen nur hin und wieder kurz aus, um uns die Beine zu vertreten, und besorgen unterwegs noch ein bisschen etwas zu essen. Es ist im Grunde einfach ein reiner Fahrtag – und genau deshalb gibt es von diesem Abschnitt auch nicht besonders viele Bilder.

26.07. 2021 Vom Löwenbrunnen an der Alhambra zum Látrabjarg

Am Morgen ist das Wetter noch etwas wolkenverhangen, als wir aufbrechen und zunächst zum Wrack der BA64 fahren. Das alte Schiff liegt hier schon seit vielen Jahren und gehört wohl zu den ältesten Wracks Islands. Wir laufen einmal rundherum, fotografieren es aus verschiedenen Perspektiven und versuchen, die etwas melancholische Stimmung einzufangen, die solche Orte immer mit sich bringen.

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24.07.2021 Der Donnernde und Isafjörður

Es ging zum Dynjandi, dem quasi donnernden Wasserfall. Dynjandi heißt auch übersetzt „der Donnernde“. Wir sind ganz normal aufgestanden und haben gefrühstückt. Das Schöne in Island im Sommer ist ja, dass es quasi Tag und Nacht hell ist. Man muss sich überhaupt nicht beeilen, weil es dunkel werden könnte. Man kann einfach seinem eigenen Rhythmus folgen – und mittlerweile waren wir auch wirklich angekommen und entspannt.

Ich hatte allerdings nach wie vor ein bisschen Probleme mit dem vielen Licht. Tagsüber schlafe ich viel im Auto, nachts dafür schlechter. Dieses dauernde Hellsein bringt meinen Rhythmus doch mehr durcheinander, als ich gedacht hätte.

Die Fahrt zum Dynjandi zog sich – wenn ich mich recht erinnere, waren es anderthalb bis zwei Stunden. Das Wetter war nicht ganz so prickelnd, entsprechend war es auch nicht übermäßig voll. Am Parkplatz sah man schon viele Vorbereitungen für Ladesäulen, allerdings eher für Hybrid- und normale Autos als für reine E-Autos. Wobei man in Island ja fast denkt, Energie wird frei Haus geliefert.

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21.07.2021 Der erste Tag in den Westfjorden

Sehr ungern verlassen wir am Morgen die schöne Hütte, in der wir hervorragend geschlafen haben. Aber es hilft ja nichts, wir packen zusammen und machen uns auf den Weg. Verloren gehen kann man hier tatsächlich nicht, denn Island ist – auch hier in den Westfjorden – extrem gut beschildert. Diese typischen isländischen Schilder zeigen nicht nur Richtungen, sondern oft auch ganz genau, was es wo zu sehen gibt.

Unterwegs entdecken wir ein hübsches Freiluftschwimmbad. Kurz überlegen wir, ob wir schwimmen gehen, entscheiden uns dann aber dagegen. Irgendwie passt es heute nicht so richtig, und der Tag hat noch genug vor.

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20.07.2021 Auf dem Weg in die Westfjorde

Wir wachen morgens in unserem etwas… speziellen Airbnb auf, das ich ja schon beschrieben habe. Wir frühstücken vor Ort, nehmen dann die Wäsche von der Leine – aus der zweiten, dritten und vierten Maschine vom Vortag – packen alles zusammen, verabschieden uns von der wirklich niedlichen Hofkatze und sind uns ziemlich einig: Hier müssen wir nicht noch einmal unterkommen. Es war klein, eng, laut und auch nicht besonders sauber.

Danach geht es endlich weiter Richtung Westen, denn heute steht der Aufbruch in die Westfjorde an. Ein Blick auf die Island-Karte macht uns kurz bewusst, wie weit wir eigentlich schon gekommen sind. Der Süden, der Osten und der Norden liegen hinter uns, übrig bleiben nur noch der Westen und der Golden Circle. Und dafür haben wir immerhin noch zwei Wochen Zeit. Andere sind für Island deutlich kürzer unterwegs.
Unser erstes Fotomotiv des Tages entdecken wir eher zufällig: lustige kleine Steinfiguren weisen auf einen Laden hin, in dem Selbstgestricktes und handgemachte Dinge verkauft werden. Wir halten an, schauen uns um und ich wundere mich einmal mehr, wie unglaublich gut hier gestrickt wird. Diese Pullover sind einfach beeindruckend.

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