Der Morgen startet trüb und grau – perfektes Wetter für ein ganz entspanntes Frühstück in unserer Unterkunft. Ohne Eile packen wir zusammen und machen uns auf den Weg Richtung Húsavík. Die Fahrt dauert gut anderthalb Stunden und führt durch diese typisch weiten, ruhigen Landschaften, die Island so besonders machen.
Der Tag beginnt mit einem dieser Momente, für die man Island liebt: strahlend blauer Himmel, klare Luft und absolute Ruhe. Während wir das Auto vor unserer Hütte beladen, machen wir ein Panorama – es zeigt eindrucksvoll, wie einsam diese Hütten eigentlich liegen. Genug Abstand zu den Nachbarn, weiter Blick über die isländische Landschaft und trotzdem alles gut erreichbar. Ein perfekter Start in den Tag.
Der Tag beginnt ungewohnt entspannt. Es regnet, also stehen wir nicht besonders früh auf, sondern schlafen aus und frühstücken in aller Ruhe in unserer Hütte. Diese isländischen Hütten sind einfach praktisch: eine richtige kleine Küche, genug Platz, alles gemütlich. Draußen hängt der Himmel tief, drinnen ist es warm und ruhig – ein guter Start.
Wir stehen früh auf. Der Morgen ist still, noch ein wenig grau, und bevor wir richtig in den Tag starten, gehen wir zuerst zu unseren Pferdenachbarn. Sie stehen ruhig auf der Koppel, lassen sich nicht aus der Ruhe bringen, schauen kurz hoch und widmen sich dann wieder dem Gras. Es ist einer dieser kleinen Momente, die den Tag langsam beginnen lassen und einen sofort runterfahren.
Wir stehen an diesem Morgen früh auf. Das Wetter ist grau, die Wolken hängen tief, und es ist deutlich nebliger als an den Tagen zuvor. Bevor es richtig losgeht, fahren wir noch zu der kleinen Hofskirche in der Nähe. Wir schauen uns dort in Ruhe um, gehen über das Gelände und machen Fotos. Durch den Nebel wirkt alles noch einmal ruhiger und abgeschiedener als ohnehin schon.
Der Morgen begann ganz unspektakulär – und trotzdem typisch für einen unserer Roadtrip: es ging zum Vatnajökull, nicht für eine Wanderung oder eine Gletscherzunge, sondern schlicht zum Waschen. Reisealltag eben. Während draußen der größte Gletscher Europas in aller Ruhe lag, drehten sich drinnen die Trommeln. Ein seltsamer, aber schöner Kontrast: brodelnde Waschmaschinen vor der Kulisse aus Eis, Bergen und weiter Landschaft. Wir blieben natürlich nicht bei der Waschmaschine, sondern sahen uns schon mal in dem Nationalpark um.
Heute soll es weitergehen und wir werden Vik verlassen. Es geht weiter die 1 entlang zu einem unserer Hauptziele. Aber vorher verabschieden wir uns von den Puffins. Ich mache ein Erinnerungsfoto des Hotels.
Als wir morgens wach werden, wollen wir die Gunst der Stunde nutzen und noch mal zu den Papageitauchern fahren. Denn wenn sie gestern Abend da waren, werden sie jetzt vielleicht auch an Land sein, ehe sie den Tag auf dem Meer verbringen, Sandaale fangen und die Kleinen füttern. Also springen wir aus dem Bett und fahren die paar Kilometern zum Dyrholaey. Wir haben tatsächlich Glück und sehen noch viele Tiere.
Heute stehen wir wieder recht früh auf, da es hier an der Südküste so viel zu sehen gibt und wir das was wir schaffen auch relativ entspannt sehen wollen.
Die Landschaft ist zwar nebelverhangen, aber definitiv spektakulär.
Wir schlafen so halbgut in dem Appartement. Es ist ziemlich warm durch die permanente Bodenheizung, aber in der Nähe des offenen Fensters ist es recht kalt, bzw. es kommt nachts eiskalte Luft hinein. Wir stehen früh auf und frühstücken – heute soll es nach Landmannalaugar gehen, ein Hochlandgebiet das relativ einfach zu erreichen ist – im Vergleich zu anderen Gegenden im Hochland, für die man mehrfach mit dem Wagen durch Flüsse fahren muss. Das Problem dabei ist, dass wir als Touristen damit Null Erfahrung haben und due Flusstiefe nicht unbedingt sichtbar ist. So sind wohl schon einige Mietwagen auf der Strecke – äh im Fluss – geblieben. Gegen 9 Uhr klingelt es an unserer Tür – Michale und Michaela, die auch gerade auf Island sind stehen vor der Tür. Wir haben uns für heute verabredet, die Tour gemeinsam zu unternehmen. Da wir das bequemere Auto haben, fahren wir mit unserem RAV 4. Nach gefühlten 200 m halten wir an und bewundern ein isländisches Hinweisschild: