
Es ging zum Dynjandi, dem quasi donnernden Wasserfall. Dynjandi heißt auch übersetzt „der Donnernde“. Wir sind ganz normal aufgestanden und haben gefrühstückt. Das Schöne in Island im Sommer ist ja, dass es quasi Tag und Nacht hell ist. Man muss sich überhaupt nicht beeilen, weil es dunkel werden könnte. Man kann einfach seinem eigenen Rhythmus folgen – und mittlerweile waren wir auch wirklich angekommen und entspannt.
Ich hatte allerdings nach wie vor ein bisschen Probleme mit dem vielen Licht. Tagsüber schlafe ich viel im Auto, nachts dafür schlechter. Dieses dauernde Hellsein bringt meinen Rhythmus doch mehr durcheinander, als ich gedacht hätte.
Die Fahrt zum Dynjandi zog sich – wenn ich mich recht erinnere, waren es anderthalb bis zwei Stunden. Das Wetter war nicht ganz so prickelnd, entsprechend war es auch nicht übermäßig voll. Am Parkplatz sah man schon viele Vorbereitungen für Ladesäulen, allerdings eher für Hybrid- und normale Autos als für reine E-Autos. Wobei man in Island ja fast denkt, Energie wird frei Haus geliefert.
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